Ein Angebot für eine Website oder App liest sich oft wie eine Fremdsprache. Der eine Anbieter empfiehlt AWS, der zweite baut auf Firebase, der dritte bietet ein Headless CMS in TypeScript an. Hinter jedem dieser Begriffe steckt eine Entscheidung über Kosten, Kontrolle und Wartung. Und unterschreiben müssen Sie.
Dieser Leitfaden erklärt jeden Begriff in ein oder zwei klaren Sätzen und zeigt dann, was er für Ihr Unternehmen bedeutet. Wir gestalten Websites in Figma, entwickeln sie in Astro und hosten sie für unsere Kunden. Diese Begriffe begegnen uns also jede Woche. Alle Fakten haben wir im Oktober 2026 anhand offizieller Dokumentation geprüft und verlinkt, damit Sie die Quellen selbst nachlesen können.
Was ist AWS?
AWS (Amazon Web Services) ist die Cloud-Computing-Plattform von Amazon. Sie vermietet Server, Speicher, Datenbanken und über 200 weitere Dienste über das Internet, mit nutzungsabhängiger Abrechnung, an Unternehmen jeder Größe.
AWS ist innerhalb von Amazon entstanden. Nach eigenen Angaben startete Amazon die Amazon Web Services im Frühjahr 2006, nachdem das Unternehmen selbst erlebt hatte, wie schwierig und teuer der Betrieb der IT-Infrastruktur für Amazon.com war. Zuerst kam der Speicherdienst Amazon S3, wenige Monate später der Rechendienst Amazon EC2. Heute ist AWS die Cloud-Sparte von Amazon, geführt von CEO Matt Garman. Kunden in Deutschland und Österreich schließen ihren Vertrag in der Regel mit der Amazon Web Services EMEA SARL in Luxemburg, einer Tochtergesellschaft von Amazon.
Ein Hinweis für Leserinnen und Leser in Österreich: Dort steht „aws“ auch für die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft, die Förderbank des Bundes. Mit der Cloud von Amazon hat sie nichts zu tun.
Wie funktioniert AWS?
Sie legen ein Konto an, wählen Dienste in einer Webkonsole oder per Code und bezahlen, was Sie nutzen, etwa Stunden an Rechenleistung oder Gigabyte an Speicher. AWS liefert vor allem IaaS und PaaS, also Bausteine und keine fertige Website. Diese Dienste hören Sie am häufigsten:
- Amazon EC2: virtuelle Server.
- Amazon S3: Speicher für Dateien und Backups.
- Amazon RDS: verwaltete Datenbanken.
- AWS Lambda: Code ausführen, ohne selbst einen Server zu verwalten.
- Amazon CloudFront: ein Content Delivery Network, das Dateien von Standorten nahe bei Ihren Besuchern ausliefert.
Was AWS für Ihr Unternehmen bedeutet
Die meisten Unternehmenswebsites brauchen kein eigenes AWS-Konto. AWS lohnt sich, wenn Sie Individualsoftware betreiben, große Datenmengen speichern oder einen bestimmten Dienst benötigen, und wenn jemand die Umgebung einrichten, absichern und die Rechnung im Blick behalten kann. AWS ist ein Werkzeugkasten, und jemand muss die Werkzeuge auswählen.
Für Unternehmen mit strengen Anforderungen an den Datenstandort ist eine Entwicklung besonders relevant: Im Januar 2026 hat Amazon die AWS European Sovereign Cloud allgemein verfügbar gemacht. Diese eigenständige Cloud steht vollständig in der EU, ist physisch und logisch von den übrigen AWS-Regionen getrennt und hat ihre erste Region in Brandenburg. Amazon plant dafür Investitionen von mehr als 7,8 Milliarden Euro in Deutschland.
IaaS, PaaS und SaaS: der Unterschied
IaaS, PaaS und SaaS sind die drei Servicemodelle des Cloud Computing. Der Unterschied liegt darin, wie viel Technik der Anbieter für Sie betreibt und wie viel Sie selbst verantworten.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterscheidet genau diese drei Kategorien:
- IaaS (Infrastructure as a Service): Sie mieten IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Datenspeicher und Netze und lassen darauf ein Betriebssystem und Anwendungen Ihrer Wahl laufen.
- PaaS (Platform as a Service): Der Anbieter stellt eine komplette Plattform bereit. Sie haben keinen Zugriff auf Betriebssystem und Hardware, können aber eigene Anwendungen darauf betreiben.
- SaaS (Software as a Service): Sie nutzen fertige Anwendungen über das Internet, etwa für Buchhaltung, Textverarbeitung oder Zusammenarbeit.
Das BSI fasst den Kern in einem Satz zusammen: Bei IaaS hat der Kunde die volle Kontrolle vom Betriebssystem aufwärts, bei PaaS nur noch über seine Anwendungen, und bei SaaS übergibt er praktisch die ganze Kontrolle an den Cloud-Anbieter.
Ein Vergleich mit Büroflächen macht den Unterschied greifbar. IaaS ist eine leere Büroetage: Sie richten sie ein, verlegen die Kabel und halten sie sauber. PaaS ist ein Servicebüro: Schreibtische und Internet sind schon da, Sie bringen Ihre Arbeit mit. SaaS ist ein Besprechungsraum, den Sie stundenweise buchen: Sie gehen hinein und legen los.
| IaaS | PaaS | SaaS | |
|---|---|---|---|
| Was Sie mieten | Virtuelle Server, Speicher, Netze | Eine Plattform für Ihren eigenen Code | Fertige Software |
| Was Sie verwalten | Betriebssystem, Software, Updates, Daten | Ihren Code und Ihre Daten | Nutzer, Einstellungen und Daten |
| Was der Anbieter betreibt | Hardware und Rechenzentren | Hardware, Betriebssystem, Laufzeitumgebung | Alles |
| Kontrolle | Am höchsten | Mittel | Am geringsten |
| Beispiele | Amazon EC2, Google Compute Engine | Google App Engine, Heroku, Red Hat OpenShift | Microsoft 365, Google Workspace, DATEV Unternehmen online |
| Typischer Einsatz | Individuelle Systeme, Migration älterer Software | Web-Apps eines Entwicklungsteams | E-Mail, CRM, Buchhaltung |
Auf welchem Modell läuft Ihre Website?
Ihre Website läuft bereits auf einem dieser Modelle, auch wenn es Ihnen niemand gesagt hat. Eine Website in Squarespace, Wix oder Webflow ist SaaS: Sie mieten Baukasten und Hosting als ein Produkt, und die Plattform kümmert sich um Updates. Eine WordPress-Website auf einem eigenen virtuellen Server ist IaaS: flexibel, aber jedes Update und jeder Sicherheitspatch liegt bei Ihnen oder Ihrem Dienstleister. Eine Website, die mit einem modernen Framework gebaut und auf einer Hosting-Plattform wie Netlify oder Cloudflare betrieben wird, liegt am nächsten an PaaS: Die Plattform betreibt Server und Netz, Ihre Entwickler verantworten den Code.
Keines dieser Modelle ist falsch. Entscheidend ist, wer die Wartung trägt und ob das schriftlich festgehalten ist. Fragen Sie bei jedem Angebot, auf welchem Modell die Website läuft und wer sie aktualisiert.
Was ist Firebase?
Firebase ist die Plattform von Google, um Web- und Mobile-Apps zu entwickeln und zu betreiben. Sie bündelt Datenbank, Nutzeranmeldung, Dateispeicher, Hosting und Servercode in einem Dienst, sodass ein kleines Team eine App starten kann, ohne Server zu verwalten.
Firebase begann als eigenständiges Start-up und kam im Oktober 2014 zu Google. Mitgründer James Tamplin schrieb damals, dass 110.000 Entwickler das Produkt nutzten. Heute läuft Firebase auf der Infrastruktur von Google Cloud. Das gehört dazu:
- Cloud Firestore und Realtime Database: Cloud-Datenbanken, die Daten in Echtzeit zwischen Geräten synchronisieren.
- Firebase Authentication: Anmeldung für Ihre Nutzer per E-Mail, Telefon oder mit einem bestehenden Konto wie Google.
- Cloud Functions: Backend-Code, der auf Ereignisse reagiert, ohne eigene Server.
- Hosting und App Hosting: Webhosting mit eigener Domain und SSL.
- Crashlytics, Analytics und Cloud Messaging: Absturzberichte, Nutzungsdaten und Push-Benachrichtigungen.
- Firebase AI Logic: generative KI-Modelle von Google direkt aus einer App aufrufen.
Sie starten im kostenlosen Spark-Tarif mit Nutzungsgrenzen und wechseln bei Wachstum in den Blaze-Tarif mit nutzungsabhängiger Abrechnung. Entwickler bezeichnen Firebase oft als Backend as a Service: Es liegt zwischen PaaS und SaaS.
Firebase passt zu einer ersten App-Version, einem Kundenportal oder einer Mobile-App mit Anmeldung und Benachrichtigungen. Wägen Sie drei Punkte ab. Ihre Daten und Ihr Code sind eng mit den Diensten von Google verbunden, ein späterer Wechsel kostet Zeit. Die Kosten wachsen mit Ihrem Erfolg, lassen Sie sich also eine Schätzung für die zehnfache erwartete Nutzerzahl geben. Und Google stellt einzelne Produkte ein: Firebase Dynamic Links wurde am 25. August 2025 abgeschaltet. Für eine Marketing-Website ist Firebase meist mehr, als Sie brauchen.
Was ist TypeScript?
TypeScript ist eine Programmiersprache von Microsoft, die JavaScript um Typen erweitert. Sie ist eine Obermenge (Superset) von JavaScript: Sie übernimmt die Syntax von JavaScript, ergänzt Angaben dazu, welche Art von Daten ein Codeteil erwartet, und wird wieder in normales JavaScript übersetzt, das in jedem Browser läuft.
Microsoft hat TypeScript am 1. Oktober 2012 erstmals öffentlich vorgestellt, als kostenloses Open-Source-Projekt. Die offizielle Website typescriptlang.org beschreibt es als „JavaScript with syntax for types“. TypeScript-Code wird zu JavaScript, das im Browser und auf Server-Laufzeitumgebungen wie Node.js, Deno und Bun läuft. 2026 erschien TypeScript 7.0, eine in Go geschriebene native Version, die laut Microsoft zehnmal schneller ist.
Für Sie als Auftraggeber bedeutet TypeScript vor allem weniger Fehler im Livebetrieb. Typen fangen Irrtümer ab, bevor Code online geht, und sie machen eine Codebasis leichter übergebbar, an andere Entwickler ebenso wie an KI-Assistenten. Fragen Sie bei einer neuen Website oder App, ob sie in TypeScript geschrieben ist. Das ist ein Zeichen für Wartbarkeit, aber keine Garantie. Astro, das Framework, mit dem wir arbeiten, prüft Inhalte mit TypeScript: Fehlt auf einer Seite ein Pflichtfeld, schlägt der Build fehl, statt dass eine fehlerhafte Seite online geht.
Was ist ein Headless CMS?
Ein Headless CMS ist ein Content-Management-System ohne eingebaute Website. Redakteure erstellen und ordnen Inhalte im CMS, und das CMS liefert diese Inhalte über eine API an jede Website, App oder jeden Bildschirm. Der „Kopf“ ist die Darstellungsebene, und ein Headless CMS überlässt sie einem separaten Frontend.
Ein klassisches CMS wie WordPress speichert Ihre Inhalte und erzeugt auch die Seiten. Ein Headless CMS trennt diese Aufgaben: Die Inhalte liegen im CMS, die Website entsteht in einem Framework wie Astro, das die Inhalte abruft.
Strapi
Strapi ist ein Open-Source-Headless-CMS. Entwickler legen die Inhaltsstruktur fest, Redakteure arbeiten in einem Admin-Bereich mit Rollen und Rechten, und die Inhalte stehen über REST- und GraphQL-Schnittstellen bereit. Sie betreiben Strapi selbst oder auf Strapi Cloud, dem vollständig verwalteten Hosting des Herstellers. Der Name geht auf den ursprünglichen Zweck zurück: beim „Bootstrapping“ einer API zu helfen.
Sanity
Sanity ist eine gehostete Content-Plattform. Redakteure arbeiten in Sanity Studio, einer anpassbaren Redaktionsoberfläche, in der mehrere Personen gleichzeitig arbeiten können. Die Inhalte liegen im Content Lake, der Echtzeit-Datenbank von Sanity für strukturierte Inhalte, und Entwickler fragen sie mit GROQ ab, der eigenen Abfragesprache von Sanity.
| Strapi | Sanity | |
|---|---|---|
| Modell | Open Source, selbst gehostet oder Strapi Cloud | Gehostete Plattform |
| Wo Redakteure arbeiten | Strapi-Admin-Bereich | Sanity Studio |
| Abruf der Inhalte | REST- und GraphQL-Schnittstellen | GROQ-Abfragen über eine HTTP-API |
| Passt zu | Teams, die Hosting und Daten selbst kontrollieren wollen | Teams ohne eigene Server, die gemeinsam redigieren |
Ein Headless CMS lohnt sich, wenn viele Redakteure häufig veröffentlichen oder dieselben Inhalte Website, App und Newsletter speisen. Für viele Unternehmenswebsites sind Inhalte in einfachen Markdown-Dateien die schlankere Lösung, ohne zusätzlichen Dienst, den man bezahlen und warten muss. Wo diese Grenze liegt, erklären wir in unserem Leitfaden, wann Sanity besser ist als Markdown (auf Englisch).
Standardsoftware (COTS) oder Individualsoftware?
COTS steht für Commercial off-the-shelf: fertige Software, die jeder kaufen, mieten oder lizenzieren kann. Auf Deutsch spricht man von Standardsoftware. Individualsoftware wird für eine einzelne Organisation und ihre Arbeitsweise entwickelt.
Das US-amerikanische Standardisierungsinstitut NIST beschreibt COTS als kommerziell fertiges Software- oder Hardwareprodukt, das der Allgemeinheit zum Kauf, zur Miete oder zur Lizenzierung zur Verfügung steht. Die meisten SaaS-Angebote sind Standardsoftware aus der Cloud: Microsoft 365, Shopify und DATEV-Lösungen sind Beispiele, die Ihnen im deutschsprachigen Raum häufig begegnen.
| Standardsoftware (COTS) | Individualsoftware | |
|---|---|---|
| Startzeit | Meist Tage oder Wochen | Meist Monate |
| Kosten vorab | Gering, oft ein Abonnement | Hoch, ein Entwicklungsprojekt |
| Passgenauigkeit | Standardprozesse; Sie passen sich der Software an | Genau Ihr Prozess |
| Eigentum | Der Hersteller besitzt sie; Sie erhalten eine Lizenz | Ihnen gehört der Code, wenn der Vertrag es regelt |
| Wartung | Der Hersteller aktualisiert sie | Sie bezahlen jedes Update |
| Größtes Risiko | Preiserhöhungen, Lock-in, eingestellte Funktionen | Budgetüberschreitung, Abhängigkeit vom Entwickler |
Eine brauchbare Faustregel: Kaufen Sie Standardsoftware für alles, was in Ihrer Branche üblich ist, etwa Buchhaltung, E-Mail und CRM. Erwägen Sie Individualsoftware nur dort, wo sie Sie vom Wettbewerb abhebt. Oft schließen Sie die Lücke zwischen zwei Standardprogrammen besser mit einer Automatisierung, zum Beispiel in n8n, als mit neuer Software. Steht eine Individualentwicklung trotzdem im Raum, hilft unser Leitfaden zum Thema Software entwickeln lassen.
Was ist Astro?
Astro ist ein Open-Source-Webframework für inhaltsgetriebene Websites wie Marketing-Websites, Blogs und Onlineshops. Es rendert Seiten auf dem Server und schickt standardmäßig kein JavaScript an den Browser. Dadurch laden Seiten schnell, und Suchmaschinen lesen sie problemlos.
Astro nennt diesen Ansatz Islands Architecture: Die Seite ist schlichtes HTML, und nur die Teile, die Interaktion brauchen, etwa ein Buchungsformular, laden JavaScript. Komponenten aus React, Vue, Svelte und anderen Bibliotheken lassen sich einbinden, und Content Collections prüfen jede Seite gegen ein festes Schema. Im Januar 2026 hat Cloudflare die Übernahme von The Astro Technology Company angekündigt, dem Team hinter Astro. Astro bleibt Open Source und lässt sich bei Cloudflare oder überall sonst hosten.
Astro ist das Framework, mit dem wir Kundenwebsites entwickeln. Wir gestalten in Figma, bauen in Astro und speichern Ihre Inhalte in einfachen Dateien, die Ihnen gehören. Wie das funktioniert, zeigen unsere Astro-Leitfäden und die Anleitung, wie Sie selbst eine Astro-Website anlegen (beide auf Englisch). Möchte Ihr Marketingteam lieber visuell bearbeiten, erklären wir, wann eine Webflow-Agentur (auf Englisch) die bessere Wahl ist. Auf unserer Seite zum Webdesign sehen Sie, wie ein Projekt von der Strategie bis zum Launch abläuft.
Wie wir helfen
Sie müssen diese Begriffe nicht beherrschen, um eine gute Entscheidung zu treffen. Sie brauchen einen Partner, der die Abwägungen in Ihrer Sprache erklärt und sich danach darum kümmert. Viralistic ist dieser Partner für etablierte Unternehmen und Premiummarken: ein strategischer Ansprechpartner statt eines Stapels Freelancer.
Wir gestalten Ihre Website in Figma und entwickeln sie in Astro, über unseren Webdesign-Service. Projekte beginnen bei rund 4.000 Euro, größere Plattformen mit CMS können 20.000 Euro oder mehr erreichen. Nach dem Launch hält unser verwaltetes Hosting Ihre Website online, schnell und sicher, mit einem Ansprechpartner für Domain, DNS, SSL, E-Mail und Updates. Vergleichen Sie noch Optionen, lesen Sie vorher, worauf es ankommt, wenn Sie eine Website erstellen lassen.
Häufig gestellte Fragen
Ist AWS gleich Amazon?
AWS gehört zu Amazon, ist aber nicht der Onlineshop. Amazon Web Services ist die Cloud-Sparte des Konzerns, 2006 gestartet, und vermietet Server, Speicher, Datenbanken und über 200 weitere Dienste an Unternehmen. Verträge mit Kunden in Europa schließt in der Regel die Tochtergesellschaft Amazon Web Services EMEA SARL mit Sitz in Luxemburg.
Was kann ich mit AWS machen?
Mit AWS können Sie Server mieten, Dateien und Backups speichern, Datenbanken betreiben, Code ohne eigene Server ausführen und Inhalte weltweit schnell ausliefern. Unternehmen nutzen AWS für Individualsoftware, Datenanalyse und Apps. Für eine klassische Unternehmenswebsite brauchen Sie meist kein eigenes AWS-Konto, ein verwaltetes Hosting reicht dafür aus.
Was bedeutet SaaS?
SaaS steht für Software as a Service: Software, die Sie über das Internet nutzen, statt sie selbst zu installieren. Sie zahlen meist ein Abonnement, und der Anbieter kümmert sich um Hosting, Updates und Sicherheit. Bekannte Beispiele sind Microsoft 365 und Google Workspace. Sie verwalten nur Nutzer, Einstellungen und Ihre Daten.
Was ist der Unterschied zwischen PaaS und SaaS?
Bei PaaS mieten Sie eine Plattform, auf der Ihre Entwickler eigene Software betreiben. Der Anbieter kümmert sich um Server und Betriebssystem, Sie um Code und Daten. Bei SaaS nutzen Sie fertige Software, und der Anbieter betreibt alles. PaaS richtet sich an Entwicklungsteams, SaaS an Anwender im ganzen Unternehmen.
Was ist der Unterschied zwischen SaaS und On-Premise?
Bei SaaS läuft die Software in der Cloud des Anbieters, und Sie greifen über Browser oder App darauf zu. Updates und Betrieb übernimmt der Anbieter. On-Premise heißt, dass die Software auf Ihren eigenen Servern läuft. Sie haben dann mehr Kontrolle über Daten und Standort, tragen aber auch Wartung, Sicherheit und Hardwarekosten selbst.
Gehört Firebase zu Google?
Ja. Firebase begann als eigenständiges Start-up und kam im Oktober 2014 zu Google. Heute ist es die Plattform von Google für Web- und Mobile-Apps und läuft auf Google Cloud. Datenbank, Anmeldung, Hosting und Servercode Ihrer App können auf Firebase laufen. Damit hängt Ihre App aber auch von den Preisen und Produktentscheidungen von Google ab.
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