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Website erstellen lassen: Was es kostet und was bezahlbar wirklich heißt.

Wer eine Website erstellen lassen möchte, bezahlt vor allem Arbeitszeit. Freelancer im Fachgebiet Entwicklung berechnen laut freelancermap im Schnitt 92 Euro pro Stunde, im Bereich Medien 75 Euro. Ein Baukasten wie Squarespace kostet 12 bis 69 Euro pro Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Was eine Website wirklich kostet, zeigt sich erst über drei Jahre.

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Webdesign

10 Min. Lesezeit

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Wer drei Angebote für eine neue Website einholt, bekommt oft drei Zahlen, die kaum vergleichbar sind. Ein Anbieter nennt ein paar hundert Euro, ein anderer einen fünfstelligen Betrag, und beide sprechen von einer professionellen Website. Der Unterschied ist kein Zufall. Er steckt darin, was im Preis enthalten ist und was nach dem Launch passiert.

In diesem Beitrag stellen wir die Preisstufen nebeneinander, mit Quellen, die Sie selbst prüfen können. Sie sehen, was den Preis bestimmt, was bezahlbar heißt, wenn Sie drei Jahre statt einer Rechnung betrachten, und was eine Website bei Viralistic kostet. Wir gestalten Websites in Figma und entwickeln sie in Astro, von Amsterdam aus. Unsere eigenen Preise stehen auf unserer Website, deshalb nennen wir sie hier ebenfalls.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Eine Website erstellen zu lassen kostet zwischen einem monatlichen Baukasten-Abo und mehr als 20.000 Euro. Wo Sie landen, hängt vor allem davon ab, wer die Arbeit macht und wie viel Strategie und Gestaltung darin stecken. Viele Preisspannen in Online-Ratgebern stammen von Anbietern selbst. Belastbarer ist der Blick auf Stundensätze und veröffentlichte Preise:

WegWas Sie bezahlenQuelle
Baukasten (Squarespace)12 bis 69 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. MwSt.Squarespace Preise
Freelancer, Fachgebiet Medienim Schnitt 75 Euro pro Stundefreelancermap
Freelancer, Fachgebiet Entwicklungim Schnitt 92 Euro pro Stundefreelancermap
Freelancer, alle Fachgebieteim Schnitt 103 Euro pro Stunde (Deutschland), 101 Euro (Österreich)freelancermap
Viralisticab etwa 4.000 Euro, größere CMS-basierte Plattformen 20.000 Euro oder mehrUnsere Webdesign-Seite

Die Stundensätze stammen aus dem Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap. Sie helfen, Angebote zu übersetzen: Ein Angebot über 4.000 Euro entspricht bei 92 Euro pro Stunde rund 43 Stunden Arbeit. Fragen Sie sich dann, ob Konzept, Design, Entwicklung, Texte und Abstimmung in diese Zeit passen.

Vier Wege zur eigenen Website

Es gibt vier Wege, und jeder ist für jemanden die richtige Antwort. Der Unterschied liegt darin, wer die Entscheidungen trifft: Sie selbst, ein Spezialist, ein Team oder ein strategischer Partner.

Selbst bauen mit Squarespace, Wix oder Jimdo

Ein Baukasten ist der günstigste Weg in Euro und der teuerste in eigener Zeit. Bei Squarespace sind Hosting, SSL und Vorlagen im Abo enthalten, und jede Website startet mit einer 14-tägigen Testphase. Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht. Bei jährlicher Zahlung ist die Domain im ersten Jahr kostenlos, danach gilt der reguläre Preis.

Für eine digitale Visitenkarte mit kleinem Budget ist ein Baukasten oft die ehrliche Wahl. Die Kehrseite: Sie sind Designer, Texter und Administrator in einer Person. Alle Tarife und Grenzen beschreibt unser Squarespace-Test (auf Englisch).

Einen Freelancer beauftragen

Ein Freelancer bietet direkten Kontakt und einen überschaubaren Preis. Sie sind allerdings von einer Person abhängig: von ihrer Verfügbarkeit, ihrem Geschmack und ihrem Wissen.

Achten Sie auf den Unterschied zwischen grafischem Webdesign und Entwicklung. Das eine bestimmt, wie Ihre Website aussieht und sich liest, das andere, wie sie funktioniert. Ein Webdesign-Spezialist, der beides auf hohem Niveau beherrscht, ist selten. Fragen Sie also, wer gestaltet, wer entwickelt und wer die Website danach betreut.

Eine Webdesign-Agentur beauftragen

Eine Agentur setzt mehrere Spezialisten auf Ihr Projekt: Strategie, Design, Entwicklung und Projektleitung. Das sehen Sie im Preis. Sie bezahlen für einen festen Prozess und für Kontinuität: Fällt eine Person aus, läuft Ihr Projekt trotzdem weiter.

Eine Premium-Agentur oder ein strategischer Partner

Premium-Agenturen veröffentlichen selten feste Preise, weil der Umfang von Marke zu Marke verschieden ist. Sie bezahlen hier für die Arbeit vor dem Design: Positionierung, ein BrandScript und eine Sitemap, die Besucher zu einer Entscheidung führt. Danach folgt Gestaltung für jede Seite statt einer Vorlage. Diese Stufe passt zu Marken, für die die Website der erste Beweis ihrer Qualität ist. Wie das in der Praxis aussieht, lesen Sie in Luxus-Websites, die nachweislich konvertieren.

Was den Preis einer Website bestimmt

Der Preis folgt den Stunden, und die Stunden folgen einer Handvoll Entscheidungen. Wer sie kennt, kann Angebote fair vergleichen.

  • Das Fundament. Gibt es eine Marke mit einer klaren Geschichte? Ohne Markenhandbuch muss jemand diese Entscheidungen trotzdem treffen, und das kostet Zeit. Fehlt ein Corporate Design, lesen Sie zuerst, was es heißt, ein Corporate Design erstellen zu lassen.
  • Die Zahl der gestalteten Seiten. Eine gestaltete Startseite mit Vorlagen für den Rest ist etwas anderes als jede Seite im Detail. Bei uns ist das der größte Preisfaktor.
  • Inhalte. Texte, Fotografie und Übersetzungen kosten oft mehr Zeit als die Entwicklung. Klären Sie immer, wer sie liefert.
  • Funktionen und Schnittstellen. Ein Kontaktformular ist einfach. Ein Buchungssystem, eine CRM-Anbindung, ein Shop oder mehrere Sprachen kosten mehr.
  • Rechtliche Pflichten. Geschäftsmäßige Websites brauchen ein Impressum nach § 5 DDG und eine Datenschutzerklärung. Seit dem 28. Juni 2025 müssen unter anderem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr barrierefrei sein. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind davon ausgenommen (§ 3 BFSG).
  • Die Plattform. Ein Baukasten, WordPress, Webflow und Astro brauchen jeweils eine andere Art von Pflege. Wenn Sie WordPress wollen, lesen Sie, worauf Sie bei der Wahl einer WordPress-Agentur achten. Will Ihr Marketingteam Seiten visuell selbst bauen, passt Webflow oft besser (Webflow-Agentur wählen, auf Englisch).

Was bezahlbar über drei Jahre bedeutet

Bezahlbar heißt: die niedrigsten Gesamtkosten über die Jahre, in denen Ihre Website ihre Arbeit tut. Das ist selten das niedrigste Angebot. Nach dem Launch braucht eine Website Domain, Hosting, Sicherheit, Updates und kleine Änderungen, und diese Kosten kommen jedes Jahr wieder.

KostenblockWofürWie oft
DomainIhre Adresse im Netzjährlich
Hosting und SSLServer, Zertifikat, Backupsmonatlich oder jährlich
Updates und SicherheitSystem, Plugins, Abhängigkeitenlaufend
Kleine Änderungenneue Seite, neues Formular, aktualisierte Textenach Bedarf
RechtstexteImpressum und Datenschutzerklärung aktuell haltenbei jeder Änderung
Ihre eigene ZeitPflege, Abstimmung, Fehlersuchelaufend

Ein Baukasten macht diese Rechnung einfach: Squarespace Core kostet 18 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, also 648 Euro über drei Jahre, plus Ihre eigenen Stunden. Bei einer selbst gehosteten Website kommt die Pflege hinzu. Ein Rechenbeispiel: Berechnet ein Dienstleister für Updates und kleine Änderungen nur eine Stunde pro Monat zu 92 Euro, sind das über drei Jahre 3.312 Euro netto. Bei einem günstigen Bau sind die Folgekosten schnell höher als der Bau selbst.

Wartung ist keine Formalie. Patchstack zählte 2025 im WordPress-Ökosystem 11.334 neue Sicherheitslücken, davon 91 % in Plugins, und für 46 % gab es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keinen Fix (State of WordPress Security in 2026). Eine Website mit langer Plugin-Liste braucht also dauerhaft Aufmerksamkeit. Was gute Pflege umfasst, lesen Sie in unserem Beitrag zur Website-Wartung.

Eine statische Astro-Website hat weniger bewegliche Teile, und ihr Hosting ist günstig. Bei Managed Hosting bezahlen Sie vor allem für den Partner, der alles drumherum am Laufen hält: Domain, DNS, SSL, E-Mail-Einträge, Updates und Störungen, mit einem Ansprechpartner.

Eine bezahlbare Website erstellen lassen: Worauf Sie achten

Eine bezahlbare Website erstellen zu lassen gelingt, wenn Sie wissen, welche Leistungen im Preis stecken und welche Sie selbst übernehmen. Stellen Sie jedem Anbieter dieselben Fragen:

  1. Was ist im Preis enthalten, und was ausdrücklich nicht? Denken Sie an Texte, Fotos, Übersetzungen und Rechtstexte.
  2. Wie viele Seiten werden wirklich gestaltet, und wie viele folgen einer Vorlage?
  3. Wem gehören Designdatei, Code und Domain nach dem Launch?
  4. Wer hostet die Website, wer spielt Updates ein, und was kostet das pro Monat?
  5. Wie viele Feedbackrunden gibt es, und was kostet eine Änderung nach der Freigabe?
  6. Wen erreichen Sie, wenn am Freitagabend etwas ausfällt?

Bekommen Sie auf alle sechs Fragen eine klare Antwort, können Sie Angebote fair vergleichen. Unser Beitrag über die Wahl einer Webdesign-Agentur in Amsterdam zeigt, was eine starke Agentur darüber hinaus liefern sollte.

Was eine Website bei Viralistic kostet, und für wen

Ein Webdesign-Projekt bei Viralistic beginnt bei rund 4.000 Euro. Größere, CMS-basierte Plattformen können 20.000 Euro oder mehr erreichen. Entscheidend ist, wie viel wir in Figma gestalten: die Startseite und eine oder zwei gestalterisch anspruchsvolle Seiten, oder bei exklusiven Projekten jede Seite im Detail. Diesen Umfang legen wir in der ersten Phase gemeinsam fest.

Diese Stufe passt zu etablierten Unternehmen und Premiummarken, deren Website den Standard zeigen soll, den sie tatsächlich liefern. Sie bekommen einen strategischen Ansprechpartner statt einer Reihe von Freelancern. Liegt Ihr Budget bei ein paar hundert Euro, oder stehen Sie noch am Anfang? Dann ist ein Baukasten die ehrlichere Wahl, und das sagen wir Ihnen auch.

So läuft ein Website-Projekt bei Viralistic ab

Wir beginnen nie mit Code. Zuerst prüfen wir, ob ein solides Markenhandbuch vorliegt. Fehlt es, legen wir zuerst dieses Fundament. Danach folgen sechs Phasen, jede mit einer Feedbackrunde:

  1. Fundament. Prüfung des Markenhandbuchs, Moodboard, BrandScript und Sitemap. Wir gehen erst weiter, wenn wir uns über die Seiten, ihre Verknüpfungen, die Story und die Stimmung einig sind.
  2. Struktur. Sitemap und BrandScript werden zu einem Wireframe, bewusst noch ohne Design, damit der Weg durch die Website im Mittelpunkt steht. Das Moodboard wächst zu einem Stylescape, das die Richtung greifbar macht.
  3. Markenhandbuch. Das Stylescape wird konkretisiert, mit Regeln für Typografie, Farbe und Bildsprache. Dieses Markenhandbuch gehört Ihnen.
  4. Design. Markenhandbuch und Wireframe verschmelzen zu einem High-Fidelity-Design in Figma. Der Umfang richtet sich nach dem Budget.
  5. Umsetzung. Wir entwickeln das freigegebene Design in Astro. Für Sie ist das eine ruhigere Phase.
  6. Übergabe. In einem Review-Gespräch gehen wir alles gemeinsam durch, beheben Bugs und Layoutfehler und schalten die Website live.

Spätere Phasen bauen auf dem auf, was Sie zuvor freigegeben haben. Ihre Meinung zu ändern ist jederzeit möglich. Eine Änderung nach der Freigabe kostet aber zusätzliche Zeit und zusätzliches Budget, sodass vereinbarte Termine und das ursprüngliche Budget nicht mehr gelten. Einfache Projekte gehen in vier bis sechs Wochen live, größere Projekte dauern einige Monate.

Wie wir helfen

Sie möchten eine Website erstellen lassen, die Sie auch in drei Jahren noch überzeugend repräsentiert? Auf unserer Webdesign-Seite finden Sie jede Phase im Detail und können den gesamten Prozess als PDF herunterladen. Nach dem Launch hält Managed Hosting Ihre Website online, schnell und sicher, mit einem Ansprechpartner für Domain, DNS, SSL und Updates. Im Strategiegespräch sagen wir Ihnen ehrlich, ob Ihre Marke bereit für die Entwicklung ist oder was zuerst passieren muss.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine einfache Website?

Eine einfache Website kostet so viel wie die Stunden, die sie braucht. Bei einem Freelancer im Fachgebiet Entwicklung sind das laut freelancermap im Schnitt 92 Euro pro Stunde. Bauen Sie selbst mit Squarespace, zahlen Sie 12 bis 69 Euro pro Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. In beiden Fällen kommen Domain, Pflege und Ihre eigene Zeit für Texte und Fotos hinzu.

Was verlangt ein Webdesigner pro Stunde?

Freelancer verlangen laut Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap im Schnitt 103 Euro pro Stunde in Deutschland und 101 Euro in Österreich. Nach Fachgebiet liegt die Entwicklung bei 92 Euro, der Bereich Medien bei 75 Euro. Erfahrung, Spezialisierung und die Rolle im Projekt verschieben den Satz deutlich, strategische Aufgaben werden höher vergütet als die reine Umsetzung.

Was kostet eine Website monatlich?

Monatlich zahlen Sie für Hosting, Domain, Sicherheit und Pflege. Bei einem Baukasten wie Squarespace steckt das im Abo, das 12 bis 69 Euro pro Monat netto kostet. Bei einer selbst gehosteten Website kommen Updates und kleine Änderungen hinzu, meist nach Stunden abgerechnet. Mit Managed Hosting bezahlen Sie zusätzlich für einen festen Ansprechpartner, der Störungen für Sie löst.

Was ist Pflicht auf einer Website?

Geschäftsmäßige Websites in Deutschland brauchen ein Impressum nach § 5 DDG mit Name, Anschrift, schneller elektronischer Kontaktmöglichkeit und, falls vorhanden, Registernummer und USt-IdNr. Dazu kommt eine Datenschutzerklärung, sobald Sie personenbezogene Daten verarbeiten. Seit dem 28. Juni 2025 gelten für viele Online-Dienstleistungen Barrierefreiheitspflichten nach dem BFSG, Kleinstunternehmen sind dabei ausgenommen.

Was kostet eine Landingpage?

Eine Landingpage folgt denselben Preistreibern wie eine ganze Website: Strategie und Text, Gestaltung, Entwicklung und die Anbindung an Formulare oder Ihr CRM. Eine Seite ist weniger Arbeit, aber die Botschaft muss schärfer sein, denn es gibt keine zweite Seite, die etwas erklärt. Klären Sie vorab, welche Leistungen im Preis stecken und wer den Text schreibt.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Ein Relaunch kann günstiger sein als ein Neubau, solange Struktur und Inhalte tragfähig sind und vor allem Gestaltung und Technik erneuert werden. Passt Ihre Marke nicht mehr zur Website, oder läuft sie auf veralteter Technik, ist ein reiner Anstrich oft nur ein Aufschub. Rechnen Sie in diesem Fall mit dem Aufwand eines Neubaus und vergleichen Sie die Kosten über drei Jahre.

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