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Digitale Strategie: Was sie ist und wie Sie eine Roadmap entwickeln, die trägt.

Eine digitale Strategie ist der Plan, in dem Sie festlegen, wie Ihr Unternehmen Website, Daten, Kanäle und Technologie einsetzt, um seine Geschäftsziele zu erreichen. Sie entscheidet, was zuerst kommt, was warten kann und was Sie bewusst lassen. So werden Positionierung, Auffindbarkeit, Prozesse und Tools zu einer Reihenfolge, die sich messen lässt.

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Marketing

12 Min. Lesezeit

In den meisten Unternehmen ist Digitales längst Alltag. Es gibt eine Website, ein CRM, ein Werbekonto, einen Newsletter und eine Handvoll Tools, die jeweils aus gutem Grund angeschafft wurden. Was oft fehlt, ist der Zusammenhang. Die nächste Investition entscheidet dann, wer am lautesten fordert, oder der Anbieter, der zuletzt angerufen hat.

Das wird teuer. Eine Studie der Boston Consulting Group zeigt, dass 70 % der digitalen Transformationen ihre Ziele verfehlen. Als ersten Erfolgsfaktor nennt BCG eine integrierte Strategie mit klaren Zielen. Genau das ist eine digitale Strategie. In diesem Artikel erfahren Sie, was eine digitale Strategie ist, wie sie sich von Digitalisierung, Marketingstrategie und digitaler Transformation unterscheidet, aus welchen Bausteinen sie besteht und wie Sie sie in sieben Schritten entwickeln. Mit einem Beispiel für eine Roadmap und den Fehlern, die wir am häufigsten sehen.

Was ist eine digitale Strategie?

Eine digitale Strategie ist die Summe der Entscheidungen darüber, wie digitale Technologie, Kanäle und Daten Ihrem Unternehmen helfen, seine Ziele zu erreichen. Sie beantwortet vier Fragen: Wo wollen Sie hin, wo stehen Sie heute, was liegt dazwischen, und in welcher Reihenfolge gehen Sie es an?

Das Wort „Strategie“ wiegt dabei schwerer als das Wort „digital“. Eine Liste von Tools ist keine Strategie. Ein Redaktionsplan auch nicht, ebenso wenig der Vorsatz, „mehr auf LinkedIn zu machen“. Eine Strategie trifft Entscheidungen, und jede Entscheidung für etwas ist zugleich eine Entscheidung, etwas anderes zurückzustellen. Eine gute digitale Strategie sagt klar, was Sie in diesem Jahr nicht tun.

Außerdem betrachtet sie das Unternehmen als Ganzes. Weniger Anfragen sehen nach einem Marketingproblem aus. Die Ursache kann aber ebenso eine langsame Website sein, eine Botschaft, die niemand wiedergeben kann, oder ein Vertriebsprozess, in dem eine Anfrage drei Tage auf Antwort wartet. Spezialisten lösen den Teil, für den sie beauftragt wurden. In der digitalen Strategie schaut jemand über alle Teile hinweg.

Digitale Strategie, Digitalstrategie oder Digitalisierungsstrategie?

Alle drei Begriffe sind im Umlauf, und im Unternehmenskontext meinen sie weitgehend dasselbe. Bei der Digitalisierungsstrategie liegt der Schwerpunkt etwas stärker auf Prozessen und Abläufen, bei der digitalen Strategie auch auf Marke, Kunden und Wachstum.

Wer nach „Digitalstrategie“ sucht, landet schnell bei den Strategien von Bund, Ländern und Städten. Diese beschreiben die Digitalisierung von Verwaltung und Gesellschaft. Ein Unternehmen braucht eine eigene Strategie, die zu seinem Markt, seinen Kunden und seinen Kapazitäten passt.

Digitale Strategie vs. Marketingstrategie und Transformation

Die digitale Strategie gibt die Richtung für das ganze Unternehmen vor. Die digitale Marketingstrategie regelt, wie Sie online Kunden gewinnen. Die digitale Transformation ist der Veränderungsprozess, mit dem Sie die Strategie umsetzen. Die drei überschneiden sich, sind aber nicht austauschbar.

Digitale StrategieDigitale MarketingstrategieDigitale Transformation
LeitfrageWohin bringt Digitales das Unternehmen, und in welcher Reihenfolge?Wie erreichen und überzeugen wir Kunden online?Wie verändern wir unsere Arbeitsweise?
UmfangMarke, Marketing, Vertrieb, Betrieb, TechnologieKanäle, Inhalte, Kampagnen, ConversionMenschen, Prozesse, Systeme, Kultur
VerantwortungGeschäftsführungMarketingGeschäftsführung und jedes betroffene Team
ErgebnisPrioritäten und eine Roadmap in PhasenKanalplan, Budget, KampagnenkalenderNeue Prozesse, Systeme und Arbeitsweisen
Gemessen anGeschäftsergebnisTraffic, Leads, Kosten pro Kunde, UmsatzAkzeptanz, Effizienz, geschaffener Wert

Die digitale Marketingstrategie ist also ein Kapitel der digitalen Strategie. Die Transformation beginnt dort, wo die Strategie auf den Arbeitsalltag trifft. An dieser Stelle kommt meist die Automatisierung ins Spiel: Wenn Sie wissen, welcher Prozess Sie am meisten Zeit kostet, können Sie entscheiden, ob ein Workflow oder ein KI-Agent diese Arbeit übernimmt. Worauf es bei der Umsetzung ankommt, lesen Sie in unseren Beiträgen zur Workflow-Automatisierung und zur Frage, was eine n8n-Agentur leisten sollte.

Digitisierung, Digitalisierung, digitale Transformation

Häufig werden drei Stufen unterschieden. Digitisierung (englisch „digitization“) bedeutet, analoge Informationen in digitale zu übersetzen, etwa ein Papierformular als PDF. Digitalisierung („digitalization“) bedeutet, Prozesse digital abzuwickeln, etwa wenn das Formular online ausgefüllt wird und die Daten direkt im CRM landen. Digitale Transformation beschreibt die tiefere Veränderung von Organisation, Arbeitsweise und manchmal Geschäftsmodell. Die digitale Strategie entscheidet, auf welcher Stufe Sie wo ansetzen.

Welche Marketingstrategie verfolgt Nutzer im Web?

Die Marketingstrategie, die Nutzer über verschiedene Websites hinweg verfolgt, heißt Retargeting, auch Remarketing genannt. Sie binden ein Tag oder Pixel auf Ihrer Website ein, etwa das Google-Tag oder das Meta-Pixel. Besucher landen in einer Zielgruppe, und Ihre Anzeigen erscheinen ihnen anschließend auf anderen Websites und in Apps. In Google Ads läuft Remarketing heute über Zielgruppensegmente aus Ihren eigenen Daten. Laut Google erreichen Sie so Menschen auf mehr als 2 Millionen Websites und Apps.

Retargeting funktioniert, weil kaum jemand beim ersten Besuch kauft. Es hat aber einen Preis, den Ihre Strategie berücksichtigen muss. Nach § 25 TDDDG (bis Mai 2024 TTDSG) ist das Speichern von Informationen auf dem Endgerät oder der Zugriff darauf nur mit Einwilligung zulässig, die auf klaren und umfassenden Informationen beruht. Ausnahmen gelten nur, wenn das technisch für die Übertragung nötig oder für einen ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist. Für die personenbezogenen Daten, die Sie danach verarbeiten, gilt die DSGVO. Google verlangt zudem in seiner EU-Richtlinie zur Nutzereinwilligung, dass Werbetreibende eine gültige Einwilligung einholen, für Cookies, wo das Gesetz sie verlangt, und für personalisierte Werbung.

In der Praxis heißt das: ein Consent-Banner, bei dem Ablehnen so einfach ist wie Zustimmen, und Retargeting-Listen, in denen nur Menschen stehen, die zugestimmt haben. Diese Listen sind kleiner. Das ist in Ordnung. Wir sehen bezahlte Kampagnen als letzten Schritt, auf einem Fundament, das bereits trägt. Wie das aussieht, lesen Sie in unserem Marketingansatz und in unserem Beitrag zu Google Ads.

Die Bausteine einer digitalen Strategie

Eine vollständige digitale Strategie hat sechs Bausteine. Fehlt einer, geraten die anderen ins Wanken.

BausteinFrage, die er beantwortetWas Sie danach haben
GeschäftszielWas muss Digitales für das Unternehmen leisten?Zwei oder drei messbare Ziele
Positionierung und BotschaftFür wen sind Sie da, und warum wählt man Sie?Eine klare Position und eine Botschaft, die man weitererzählt
Ist-AnalyseWo stehen Sie heute?Eine ehrliche Bestandsaufnahme von Website, Auffindbarkeit, Daten, Tools und Prozessen
PrioritätenWas bremst am stärksten, und was hängt wovon ab?Eine gewichtete Liste von Initiativen
RoadmapIn welcher Reihenfolge, mit welchem Ergebnis je Schritt?Phasen mit greifbarem Ergebnis und Entscheidungspunkt
Messung und VerantwortungWoran erkennen Sie Erfolg, und wer ist zuständig?Kennzahlen je Phase und eine verantwortliche Person

Die Positionierung wird am häufigsten übersprungen, obwohl sie jede spätere Entscheidung erleichtert. Wenn Sie nicht in wenigen Minuten erklären können, warum ein Kunde sich für Sie entscheiden sollte, löst das keine Website, keine Kampagne und kein Tool. Wie Sie dieses Fundament legen, lesen Sie in unserem Beitrag zur Markenidentität.

Digitale Strategie entwickeln in sieben Schritten

Sie entwickeln eine digitale Strategie, indem Sie beim Geschäftsziel beginnen, das gesamte Unternehmen ehrlich betrachten und das Ergebnis in eine Folge kleiner, greifbarer Schritte übersetzen. So gehen Sie vor.

1. Beim Geschäftsziel beginnen, nicht beim Tool

Halten Sie fest, was das Unternehmen in den nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monaten braucht: mehr passende Kunden, bessere Margen, weniger manuelle Arbeit oder eine stärkere Position in einem neuen Markt. Beschränken Sie sich auf zwei oder drei Ziele. Jede digitale Initiative muss sich auf eines davon zurückführen lassen. Als Grundlage eignet sich ein ausgefülltes Business Model Canvas.

2. Das Gesamtbild betrachten

Bewerten Sie Strategie, Marke, Website, Auffindbarkeit, Prozesse, Daten und Tools im Zusammenhang. Probleme sitzen selten dort, wo sie sichtbar werden. Prüfen Sie, ob Ihre Website wirklich konvertiert, ob Sie in Google und in KI-Antworten gefunden werden und wo Arbeit zwischen Menschen und Systemen hängen bleibt.

3. Positionierung und Botschaft schärfen

Legen Sie fest, für wen Sie da sind und warum man sich für Sie entscheiden sollte. Machen Sie daraus eine Botschaft, die im Gedächtnis bleibt. Das StoryBrand-Framework hilft dabei: Der Kunde ist der Held, Ihr Unternehmen der Begleiter. Dieser Schritt prägt Website, Inhalte und Kampagnen, die danach kommen.

4. Finden, was die Leistung wirklich bremst

Suchen Sie die Stellen, an denen Prozesse stocken und Leistung, Vertrauen oder Zuverlässigkeit untergraben. Ein Kontaktformular, das in einem Sammelpostfach verschwindet. Ein Angebot, das eine Woche dauert. Daten, die zweimal in zwei Systeme eingetippt werden. Solche Engpässe fallen weniger auf als eine veraltete Website und kosten oft mehr.

5. Nach Wirkung, Abhängigkeit und Reife priorisieren

Gewichten Sie die Initiativen anhand von drei Fragen. Wie stark bringt sie das Geschäftsziel voran? Wovon hängt sie ab? Ist die Organisation bereit dafür? Eine neue Website vor einer klaren Botschaft ist doppelte Arbeit. Ein Prozess, der selbst noch nicht stimmt, wird durch Automatisierung nur schneller schlecht.

6. Die Roadmap in Phasen bauen

Übersetzen Sie die Prioritäten in Phasen, die jeweils mit einem vollständigen, greifbaren Ergebnis enden. Nach jeder Phase entscheiden Sie neu, ob und wie es weitergeht. BCG beschreibt dasselbe Prinzip: Erfolgreiche Transformationen beginnen oft mit ein oder zwei Leuchtturmprojekten, bauen eine erste funktionierende Lösung, testen und verbessern sie und skalieren erst danach.

7. Messen, prüfen, nachsteuern

Vereinbaren Sie für jede Phase vorab, woran Sie den Erfolg messen, und schauen Sie in einem festen Rhythmus darauf. Eine Strategie, die nie überprüft wird, verschwindet in der Schublade.

Beispiel: eine strategische digitale Roadmap

Die folgende Roadmap ist ein illustratives Beispiel, kein Kundenprojekt. Sie zeigt, wie ein fiktives Familienunternehmen aus dem Mittelstand, das hochwertige Küchen plant und verkauft, seine digitale Strategie ordnen könnte. Entscheidend sind die Reihenfolge und der Entscheidungspunkt nach jeder Phase, nicht die einzelnen Maßnahmen.

PhaseSchwerpunktErgebnisEntscheidung danach
1Strategiegespräch und AnalyseGemeinsames Bild von Zielen, Engpässen und Quick WinsPassen wir zusammen, und was hat Vorrang?
2Positionierung und BotschaftBrandScript und ein klares WertversprechenTrägt die Botschaft als Grundlage?
3Website und AuffindbarkeitEine Website, die konvertiert, plus eine Basis für SEO und KI-SucheSteigen Anfragen und organische Sichtbarkeit?
4Ein Prozess automatisiertDer teuerste manuelle Workflow läuft automatischWie viele Stunden spart das pro Monat?
5Bezahltes WachstumKampagnen in Google Ads oder Meta Ads auf Basis des BrandScriptsWelche Zielgruppen und Botschaften verdienen mehr Budget?

Beachten Sie, was fehlt. Phase 5 beginnt erst, wenn Phase 2 und 3 stehen, und Phase 4 erst, nachdem jemand gemessen hat, welcher Workflow am meisten kostet. Genau das leistet eine strategische digitale Roadmap: Aus einer Wunschliste wird eine Arbeitsreihenfolge. So arbeiten wir auch in unseren Strategieprojekten, mit einem vollständigen Ergebnis am Ende jeder Phase.

Digitale Strategie im Konzern

In großen Organisationen gelten dieselben Schritte, nur mit mehr Menschen, die mitgenommen werden müssen. BCG stellte fest, dass drei von vier Führungskräften die Einbindung der Unternehmensleitung in ihre Transformation für gut hielten, aber nur eines von drei Unternehmen auch ein engagiertes mittleres Management hatte. Eine digitale Strategie auf Konzernebene braucht deshalb eine verantwortliche Person je Initiative, einen festen Steuerungsrhythmus und Raum für Schulungen. Neue Arbeitsweisen zahlen sich erst aus, wenn Menschen sie annehmen.

Erfolg messen und die Strategie optimieren

Sie messen eine digitale Strategie am Geschäftsergebnis, ergänzt um wenige Frühindikatoren je Phase. Das Ergebnis zeigt, ob die Strategie wirkt. Die Frühindikatoren zeigen rechtzeitig, ob eine Phase auf Kurs ist.

ZielErgebniskennzahlFrühindikator
Mehr passende KundenQualifizierte Anfragen, gewonnene AufträgeOrganische Klicks in der Search Console, Conversion-Rate
Stärkere MarkeAnfragen, die wegen Ihnen kommen, nicht wegen des PreisesSuchanfragen nach Ihrem Markennamen, direkter Traffic
Weniger manuelle ArbeitEingesparte Stunden pro MonatWorkflows im Betrieb, Fehlerquote
Profitables bezahltes WachstumUmsatz pro Euro WerbebudgetKosten pro qualifiziertem Lead

Gerade beim Messen scheitern viele Pläne leise. In der BCG-Studie überwachten nur zwei von fünf Organisationen den Fortschritt gegenüber definierten Zielen ausreichend, bei den erfolgreichen Transformationen waren es 90 %. Wenn Sie Ihre digitale Strategie optimieren wollen, prüfen Sie die Kennzahlen am Ende jeder Phase und überprüfen Sie die Richtung selbst mindestens einmal im Jahr.

Typische Fehler bei der digitalen Strategie

Dieselben Fehler tauchen in fast jedem Unternehmen auf. Die meisten haben eine Ursache: Es wird beschleunigt, bevor die Richtung klar ist.

  1. Mit einem Tool anfangen. Eine neue Plattform fühlt sich nach Fortschritt an. Ohne Ziel und Prozess dahinter wird sie zu einem weiteren System, das gepflegt werden muss.
  2. Aufmerksamkeit kaufen, bevor das Fundament trägt. Anzeigen schicken Menschen auf eine Website und zu einer Botschaft. Wenn eines davon nicht funktioniert, bezahlen Sie dafür, Besucher zu verlieren.
  3. Alles in einem großen Projekt lösen wollen. Große Programme zeigen spät Wirkung. Phasen mit eigenem Ergebnis halten das Tempo und lassen Raum für Korrekturen.
  4. Keine verantwortliche Person. Wenn alle für die digitale Strategie zuständig sind, ist es niemand.
  5. Die Menschen vergessen. Laut BCG ist die menschliche Seite (Organisation, Betriebsmodell, Prozesse und Kultur) meist der entscheidende Faktor. Schulung und Begleitung gehören in die Roadmap.
  6. Datenschutz als Nachgedanke. Einwilligung, Datenhoheit und Governance bestimmen, was Ihr Marketing und Ihre Automatisierung dürfen. Planen Sie sie von Anfang an mit.

Wie wir helfen

Strategie heißt bei Viralistic: erst die Richtung, dann das Tempo. Am Anfang steht ein Strategiegespräch über Ihre Ziele und Herausforderungen. Gemeinsam klären wir, ob wir zueinander passen, und identifizieren die Quick Wins, die schnell Wirkung zeigen. Danach betrachten wir Ihr Unternehmen als Ganzes, verbinden Strategie, Technologie, Prozesse, Marke und Markt und übersetzen die Analyse in eine Roadmap aus kleinen, greifbaren Schritten.

Jede Phase endet mit einem vollständigen, in sich abgeschlossenen Ergebnis, sodass Sie bei jedem Schritt entscheiden, wie es weitergeht. Keine langfristige Vertragsbindung nötig. Unterwegs schärfen wir Ihre Positionierung mit dem StoryBrand-Framework, prüfen, wo Automatisierung, KI und bessere Systeme Zeit sparen und Fehler reduzieren, und begleiten Ihr Team durch die Veränderung, wo nötig mit Schulungen und Workshops. Braucht eine Phase Automatisierung mit n8n und Claude, setzen wir sie über unseren Automatisierungsservice um. Mehr über unseren Strategieansatz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Digitalisierungsstrategie?

Eine Digitalisierungsstrategie ist der Plan, mit dem ein Unternehmen festlegt, welche Prozesse und Angebote es digitalisiert, mit welchem Ziel und in welcher Reihenfolge. Sie umfasst eine Ist-Analyse, klare Ziele, Prioritäten und eine Roadmap mit Verantwortlichen. Im Unternehmenskontext wird der Begriff weitgehend gleichbedeutend mit digitaler Strategie verwendet, mit etwas mehr Gewicht auf Abläufen.

Was ist der Unterschied zwischen Digitization und Digitalization?

Digitization, auf Deutsch Digitisierung, überführt analoge Informationen in ein digitales Format, etwa ein gescanntes Formular. Digitalization, also Digitalisierung, macht Prozesse digital, etwa wenn ein Online-Formular die Daten direkt ins CRM schreibt. Die erste Stufe schafft digitale Daten, die zweite verändert, wie Arbeit abläuft. Die digitale Strategie legt fest, wo welche Stufe sinnvoll ist.

Was sind die drei Phasen der Digitalisierung?

Häufig unterscheidet man drei Phasen: Digitisierung, bei der analoge Informationen digital werden, Digitalisierung, bei der Prozesse digital ablaufen, und digitale Transformation, bei der sich Organisation, Arbeitsweise und manchmal das Geschäftsmodell verändern. Die Phasen bauen aufeinander auf, verlaufen in der Praxis aber selten streng nacheinander.

Welche Nachteile hat die Digitalisierung?

Digitalisierung kostet Geld und Aufmerksamkeit, kann Abhängigkeiten von Anbietern schaffen und bringt Risiken für Datenschutz und Sicherheit mit sich. Außerdem entsteht Widerstand, wenn Mitarbeitende nicht verstehen, warum sich ihre Arbeit ändert. Sie begrenzen diese Nachteile, indem Sie in Phasen arbeiten, die Hoheit über Ihre Daten klären und Ihr Team von Anfang an einbeziehen.

Ist Retargeting in Deutschland erlaubt?

Ja, aber nur mit Einwilligung. Retargeting setzt Cookies, Pixel oder vergleichbare Kennungen auf dem Endgerät ein, und dafür verlangt § 25 TDDDG eine informierte Einwilligung, sofern die Technik nicht unbedingt erforderlich ist. Für die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die DSGVO. In der Praxis brauchen Sie deshalb ein Consent-Banner, bei dem Ablehnen so einfach ist wie Zustimmen.

Wie optimiert man eine digitale Strategie?

Prüfen Sie am Ende jeder Phase die vereinbarten Kennzahlen, vergleichen Sie sie mit Ihren Erwartungen und passen Sie die nächste Phase entsprechend an. Überprüfen Sie die Richtung selbst mindestens einmal im Jahr oder früher, wenn sich Ihr Markt verschiebt. Optimieren heißt selten, mehr Initiativen hinzuzufügen. Meist heißt es, mit dem aufzuhören, was das Geschäftsziel nicht voranbringt.

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