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Google Ads Agentur: erst das Fundament, dann Anzeigen, die sich rechnen.

Eine Google Ads Agentur plant, betreut und optimiert Ihre Kampagnen, während Konto und Daten bei Ihnen bleiben. Sinnvoll wird das erst, wenn das Fundament steht: eine klare Botschaft, eine schnelle Website mit funktionierender Conversion-Messung und eine Basis in SEO. Dann verstärken Anzeigen, was bereits funktioniert, statt Budget für Besucher auszugeben, die wieder gehen.

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Unser Marketing-Ansatz

Marketing

22 Min. Lesezeit

Wer eine Google Ads Agentur sucht, möchte meist eines: mehr Kunden, und zwar bald. Das ist ein berechtigtes Ziel. Schief geht es trotzdem oft, und zwar an einer Stelle, die in keinem Angebot steht. Die Anzeigen sind ordentlich, aber sie schicken Besucher auf eine Website, die langsam lädt, unklar formuliert ist oder nicht misst, was danach passiert. Sie bezahlen jeden Klick und hören von den meisten dieser Besucher nie wieder.

Die Lösung ist eine feste Reihenfolge. Zuerst eine gesunde Website und eine klare Botschaft, dann SEO und Sichtbarkeit in KI-Antworten, und erst danach SEA als Akzent obendrauf. Das ist keine Vorsicht um ihrer selbst willen. Google bewertet die Nutzererfahrung mit Ihrer Landingpage mit, und ein wachsender Teil der Anzeigentexte entsteht inzwischen automatisch aus Ihrer eigenen Website. Ein schwaches Fundament kostet bei Google Ads also echtes Geld.

In diesem Beitrag lesen Sie, wann sich eine Google Ads Agentur lohnt und wann nicht, was eine gute SEA Agentur oder ein Freelancer für Sie übernimmt, was die Betreuung kostet, wann Ergebnisse kommen und was Sie immer selbst in der Hand behalten. Die Spielregeln stammen direkt aus der Google Ads-Hilfe und aus Googles Richtlinien für Agenturen und andere Drittanbieter, nicht aus einem Verkaufsgespräch. Bei Viralistic raten wir Kunden oft, mit Anzeigen noch zu warten, und unten lesen Sie, warum. Wenn Sie zuerst verstehen möchten, wie Auktion, Qualitätsfaktor, CPC, CPA und ROAS funktionieren, lesen Sie unseren Beitrag SEA und Google Ads.

Erst das Fundament, dann Google Ads

Google Ads wirkt am besten als Akzent auf einer Marke, die bereits gefunden wird und bereits überzeugt. Die Reihenfolge lautet: gesunde Website, dann SEO und KI-Sichtbarkeit, dann SEA. Wer sie umdreht, kauft Besucher für einen Ort, der sie wieder verliert.

SchrittWas stehen mussWarum zuerst
1. Gesunde WebsiteSchnell, mobil gut nutzbar, eine klare Botschaft, funktionierende Conversion-Messung und Consent ModeJeder bezahlte Klick landet hier, und Google bewertet diese Seite in der Auktion mit
2. SEO und KI-SichtbarkeitAuffindbar für die Suchanfragen, die zählen, und genannt in KI-AntwortenOrganischer Traffic kommt weiter, wenn das Budget endet, und macht jeden bezahlten Klick glaubwürdiger
3. SEA als AkzentKampagnen für Momente und Suchanfragen, die organisch noch nicht oder nicht schnell genug gelingenAnzeigen verstärken, was bereits funktioniert, statt eine Lücke zu füllen

Ein Architekturmodell eines Hauses auf einem hellen Eichenschreibtisch mit fertigem Fundament, so wie eine Website stehen sollte, bevor eine Google Ads Agentur Kampagnen startet.

1. Eine gesunde Website, die misst

Eine gesunde Website lädt schnell, funktioniert auf dem Smartphone und sagt innerhalb weniger Sekunden, was Sie tun und für wen. Außerdem muss sie messen. Ohne Conversion-Tracking wissen Sie nicht, was eine Anfrage oder ein Verkauf kostet, und Google weiß es auch nicht.

Im Europäischen Wirtschaftsraum gehört der Consent Mode dazu. Google verlangt von Werbetreibenden, die Einwilligung von Nutzern im EWR einzuholen und an die Google-Tags weiterzugeben. Ohne diese Signale können Sie die Tags nicht weiter für Messung, personalisierte Werbung und Remarketing nutzen. In Deutschland kommt § 25 TDDDG hinzu: Für das Speichern von Informationen auf dem Endgerät oder den Zugriff darauf brauchen Sie eine Einwilligung, sofern es nicht unbedingt erforderlich ist. Wie aus Besuchern Anfragen werden, lesen Sie im Beitrag zur Conversion Rate Optimierung.

2. SEO und Sichtbarkeit in KI-Antworten

SEO bringt Positionen, die Sie nicht pro Klick bezahlen, und immer mehr Menschen holen sich ihre Antwort in ChatGPT oder in den KI-Übersichten von Google. Dieses organische Fundament wirkt weiter, wenn eine Kampagne endet. Es macht auch Anzeigen stärker: Wer auf Ihre Anzeige klickt und Sie später noch einmal sucht, findet eine Marke, die überall dasselbe sagt.

Google stellt klar, dass Werbung keinen Einfluss auf Ihre organischen Rankings hat. Beides braucht also eigene Arbeit. Wie Sie die organische Seite angehen, lesen Sie in SEO-Spezialist finden und in GEO Optimierung.

3. SEA als Akzent

Steht das Fundament, ist Google Ads ein starkes Werkzeug für Momente, in denen organischer Traffic nicht reicht oder nicht schnell genug kommt:

  • Eine Markteinführung. Eine neue Leistung, ein neues Produkt oder eine neue Region hat noch keine Rankings. Anzeigen machen sie vom ersten Tag an sichtbar.
  • Eine Saisonspitze. Ein paar starke Wochen warten nicht auf SEO. Eine befristete Kampagne fängt die Nachfrage auf, solange sie da ist.
  • Suchanfragen mit Kaufabsicht, für die Sie noch nicht ranken. Bis Sie organisch oben stehen, decken Anzeigen diese Suchen ab.
  • Botschaften schnell testen. Nach wenigen Wochen sehen Sie, welches Versprechen ankommt, und übertragen das auf Website und Inhalte.

Warum Anzeigen auf schwachem Fundament Geld verbrennen

Ein schwaches Fundament macht Google Ads auf drei Wegen teurer. Ihre Landingpage zählt in der Auktion, Google baut immer mehr Anzeigen aus Ihrer eigenen Website, und Smart Bidding steuert auf Messdaten, die es ohne saubere Messung nicht gibt.

Die Landingpage zählt in der Auktion

Google berechnet Ihren Anzeigenrang bei jeder Suche neu. Laut Google fließen unter anderem Ihr Gebot und die Qualität von Anzeige und Landingpage ein. Der Qualitätsfaktor zeigt, wo Sie stehen: ein Wert von 1 bis 10 pro Keyword, gebildet aus der voraussichtlichen Klickrate, der Anzeigenrelevanz und der Nutzererfahrung mit der Landingpage.

Google bezeichnet den Qualitätsfaktor selbst als Diagnosetool und nicht als Bestandteil der Auktion. Die Qualität, die er abbildet, zählt dort aber sehr wohl. Eine langsame Seite mit unklarer Botschaft kostet Sie Position, oder Sie zahlen mehr für dieselbe Position. Umgekehrt können Sie laut Google mit sehr relevanten Keywords und Anzeigen eine höhere Position zu einem niedrigeren Preis erreichen, selbst wenn die Konkurrenz mehr bietet.

Google schreibt Anzeigen aus Ihrer Website

In Performance Max erzeugt Google mit der Textanpassung (Text customization) zusätzliche Anzeigentitel und Beschreibungen aus dem Inhalt Ihrer Landingpage, Ihrer Domain und Ihren bestehenden Anzeigen. Mit der Erweiterung der finalen URL (Final URL expansion) kann Google Besucher auf eine andere Seite Ihrer Website leiten, wenn diese besser zur Suche passt. AI Max für Suchkampagnen bringt dieselben Bausteine in klassische Suchkampagnen: breiteres Suchbegriff-Matching, Textanpassung und Erweiterung der finalen URL.

Das hilft, wenn Ihre Website klar ist. Ist sie es nicht, macht Google aus unklaren Seiten unklare Anzeigen, und Besucher landen auf Seiten, die Sie nie als Landingpage gedacht hatten. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass Sie für die Inhalte dieser Seiten und für alle automatisch erzeugten Texte verantwortlich bleiben.

Ohne Messung steuert Smart Bidding im Blindflug

Die Gebotsstrategien, die Google heute anbietet, steuern überwiegend auf Conversions oder Conversion-Wert: Conversions maximieren, Ziel-CPA, Conversion-Wert maximieren und Ziel-ROAS. Daneben gibt es Klicks maximieren und manuelle CPC-Gebote. Enhanced CPC (eCPC) steht seit Ende März 2025 für Such- und Displaykampagnen nicht mehr zur Verfügung. Kampagnen, die nicht rechtzeitig umgestellt wurden, bieten seitdem faktisch manuell.

Stimmen Ihre Conversions nicht, lernt das System aus falschen Signalen. Zählt ein Aufruf der Kontaktseite als Conversion, obwohl nur ein abgeschicktes Formular zählt, optimiert Google auf Besuche der Kontaktseite. Dann bezahlen Sie für Menschen, die schauen und wieder gehen.

Ein abgeschicktes Formular ist zudem noch kein Kunde. Mit Vertriebsprozess ist das stärkste Signal, welche Anfragen tatsächlich zu Kunden wurden. Mit erweiterten Conversions für Leads spielen Sie dieses Ergebnis aus Ihrem CRM an Google Ads zurück, abgeglichen über gehashte Kontaktdaten. So lernt Smart Bidding, welche Anfragen zu Aufträgen führen. Fragen Sie danach, sobald Ihre Kosten pro Lead stabil sind und Sie bessere statt mehr Anfragen wollen.

Wann eine Google Ads Agentur noch nicht der richtige Schritt ist

Manchmal lautet die ehrliche Antwort: noch nicht. Erkennen Sie eines der folgenden Signale, bringt ein anderer Schritt zuerst mehr als eine Kampagne.

SignalWas Anzeigen dann bewirkenWas zuerst kommt
Sie können den Wert Ihres Unternehmens nicht in wenigen Minuten erklärenAnzeigen verstärken die VerwirrungEin BrandScript
Ihre Website ist langsam, mobil umständlich oder lässt Besucher suchenSie bezahlen für Besucher, die sofort wieder gehenEine Website, die funktioniert, oder Conversion-Optimierung
Sie messen keine Anfragen oder Verkäufe, oder Ihr Cookie-Banner gibt keine Einwilligung weiterSmart Bidding hat nichts, worauf es steuern kannConversion-Messung und Consent Mode in Ordnung bringen
Kaum jemand sucht nach Ihrem AngebotEine Suchkampagne hat wenig einzufangenNachfrage mit Inhalten, SEO oder einem anderen Kanal aufbauen
Ein Kunde bringt zu wenig ein für die Klickpreise in Ihrem MarktJede Anfrage kostet mehr, als sie einbringtZuerst rechnen: Was darf eine Anfrage kosten?
Sie können zusätzliche Anfragen gerade nicht bearbeitenLeads bleiben liegen, und das Budget ist wegErst Kapazität und Nachbearbeitung klären
Sie erwarten, dass Anzeigen Ihre organischen Rankings verbessernDas passiert nicht, denn Werbung und SEO sind getrenntSEO als eigenes Projekt

Wie Sie berechnen, was eine Anfrage kosten darf, zeigen die Rechenbeispiele zu Ziel-CPA und Ziel-ROAS in unserem Beitrag SEA und Google Ads. In solchen Situationen sagen wir oft Nein zu einer Anzeigenanfrage und schlagen den Schritt vor, der jetzt passt. So beschreibt es auch unser Marketing-Ansatz.

Ihr BrandScript als Basis jeder Anzeige

Eine gute Anzeige beginnt nicht bei einer Keyword-Liste, sondern bei einer klaren Geschichte. Wir nutzen das BrandScript als Kommunikationsbasis für Anzeigentexte und Landingpages: Der Kunde ist der Held, Ihre Marke der Begleiter, mit einem klaren Plan und einer eindeutigen Handlungsaufforderung.

Das BrandScript stammt aus StoryBrand, dem Framework von Donald Miller, und fasst Ihre Markengeschichte in sieben Elementen zusammen. So tauchen diese Elemente in einem Google Ads-Konto auf:

BrandScriptIn der AnzeigeAuf der Landingpage
Der Kunde und was er willEin Anzeigentitel, der das Ziel des Suchenden benenntDer erste Satz im sichtbaren Bereich
Das ProblemEine Beschreibung, die das Problem aufgreiftEin kurzer Absatz in den Worten des Kunden
Der BegleiterEin Titel mit Beleg, etwa Erfahrung oder ein bekannter KundeFallbeispiele, Bewertungen und Siegel, die Sie wirklich haben
Der PlanSitelinks oder eine Beschreibung mit den SchrittenDrei klare Schritte
Die HandlungsaufforderungEin Titel mit der Aktion, etwa „Termin vereinbaren“Ein primärer Button, an mehreren Stellen
Was ohne Lösung drohtEine Beschreibung dessen, was ohne Lösung schiefgehtEin kurzer Abschnitt dazu, was der Kunde vermeidet
Der ErfolgEin Titel mit dem ErgebnisDas Bild des Ergebnisses, am Ende der Seite

Das passt gut zum Format der responsiven Suchanzeigen. Sie hinterlegen bis zu 15 Anzeigentitel mit 30 Zeichen und 4 Beschreibungen mit 90 Zeichen, und Google kombiniert sie in wechselnder Reihenfolge. Jeder Titel muss also für sich allein stehen können. Ein BrandScript liefert genau diese einzelnen Bausteine: ein Versprechen, ein Problem, einen Beleg, einen Schritt. Und 30 Zeichen zwingen zur Klarheit. Was sich nicht in 30 Zeichen sagen lässt, ist meist noch nicht scharf genug.

Die Landingpage erzählt dieselbe Geschichte mit denselben Worten. Verspricht die Anzeige einer Steuerkanzlei „Jahresabschluss zum Festpreis“, beginnt die Seite mit genau diesem Versprechen. Das hilft dem Besucher, und genau das meint Google mit Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Mehr über StoryBrand und das BrandScript lesen Sie unter Markenidentität. Das BrandScript selbst entsteht bei uns in Strategie und Positionierung.

Dieselbe Basis nutzen wir für Meta Ads. Dieser Beitrag behandelt Google, das Prinzip gilt aber auf jedem Kanal: ein BrandScript für alles.

Testen und gemeinsam entscheiden, wohin das Budget fließt

A/B-Tests in Google Ads bedeuten: zwei Versionen gleichzeitig laufen lassen, den Traffic aufteilen und erst entscheiden, wenn der Unterschied zu groß für Zufall ist. Wir testen zuerst breit, besprechen die Ergebnisse gemeinsam mit Ihnen und setzen das Budget danach auf das, was funktioniert.

Anzeigenvarianten

Innerhalb einer responsiven Suchanzeige testet Google selbst, welche Kombinationen aus Titeln und Beschreibungen am besten funktionieren. Google empfiehlt mindestens zwei responsive Suchanzeigen pro Anzeigengruppe mit guter oder sehr guter Anzeigeneffektivität. Stellen Sie bewusst zwei Botschaften gegeneinander, etwa Festpreis gegen Schnelligkeit, lernen Sie etwas über Ihre Kunden, das Sie auch auf der Website nutzen können.

Landingpages testen

Bei einem Landingpage-Test verteilen Sie Besucher auf zwei Versionen derselben Seite. Das geht mit einem Experiment in Google Ads, bei dem die Testversion auf eine andere Seite verweist, oder mit einem Testtool auf Ihrer Website. Testen Sie große Unterschiede, etwa einen anderen Aufbau oder ein anderes Versprechen, statt einer anderen Buttonfarbe. Große Effekte sehen Sie mit deutlich weniger Besuchern.

Experimente in Google Ads

Mit Experimenten in Google Ads läuft eine angepasste Kopie einer Kampagne parallel zum Original, mit einem Teil des Traffics. So testen Sie eine andere Gebotsstrategie, andere Keywords oder andere Landingpages, ohne alles auf einmal umzustellen. Google empfiehlt, ein Experiment zwei bis drei Wochen laufen zu lassen, bevor Sie Schlüsse ziehen.

Achten Sie auf eine Standardeinstellung. Bei manchen Experimenten ist die automatische Übernahme aktiv: Sind die Ergebnisse günstig, überträgt Google die Testversion selbst auf 100 Prozent des Traffics. Wenn Sie diese Entscheidung gemeinsam treffen möchten, so wie wir es tun, schalten Sie die Option ab oder prüfen Sie sie vor Ende des Experiments.

Erst breit, dann gezielt

Wir starten mit einer größeren Zielgruppe und mehr Varianten, als nötig erscheint, denn Annahmen zu testen ist günstiger, als sie zu verteidigen. Nach der ersten Phase legen wir die Zahlen nebeneinander. Welche Suchanfragen brachten Anfragen, welche Botschaft wirkte, welche Seite hielt die Besucher? Dann entscheiden wir mit Ihnen, wohin mehr Budget fließt und was endet. Sie sehen jede Zahl und entscheiden mit.

Wann ist ein Unterschied echt?

Kleine Zahlen täuschen. Hat Variante B nach drei Wochen acht Anfragen und Variante A fünf, wirkt B um 60 Prozent besser. Bei solchen Mengen kann der Unterschied genauso gut Zufall sein. Diese Regeln schützen vor Fehlschlüssen:

  • Legen Sie vorab fest, wie lange der Test läuft und welches Ziel entscheidet, und brechen Sie nicht ab, sobald eine Variante vorne liegt.
  • Lassen Sie Tests über ganze Wochen laufen, damit ein starker Montag oder ein ruhiges Wochenende das Ergebnis nicht verzerrt.
  • Prüfen Sie in Google Ads das Konfidenzintervall. Google zeigt standardmäßig ein Intervall von 80 Prozent, Sie können 95 Prozent wählen. Reicht das Intervall vom Minus- in den Plusbereich, etwa von -5 % bis +12 %, gibt es noch keinen Gewinner. Ein blaues Sternchen bedeutet, dass Google das Ergebnis als statistisch signifikant einstuft.

Wenig Traffic, wie bei vielen Premiummarken und B2B-Unternehmen, macht belastbare Tests langwierig. Wie Sie trotzdem lernen, lesen Sie im Abschnitt zu A/B-Tests im Beitrag zur Conversion Rate Optimierung.

Was eine SEA Agentur für Sie übernimmt

Eine gute SEA Agentur oder ein erfahrener Freelancer übernimmt das Handwerk: Konto einrichten, Keywords auswählen und ausschließen, Anzeigen schreiben, Gebote und Budget steuern und in Zahlen berichten, die für Ihr Geschäft zählen. In der Praxis sieht das so aus.

Konto einrichten oder neu strukturieren

Ein neues Konto legen Sie am besten selbst an, auf den Namen Ihres Unternehmens, und laden Ihren Partner anschließend ein. Gibt es bereits ein Konto, beginnt die Arbeit mit einem Audit. Stimmt die Messung? Welche Suchbegriffe kosten Geld, ohne etwas zu bringen? Passt die Struktur noch zum Angebot? Manchmal braucht es eine neue Kampagnenstruktur, gegliedert nach Leistung, Produktgruppe oder Region, damit Anzeige und Landingpage je Thema zusammenpassen.

Keywords und auszuschließende Keywords

Die Keyword-Recherche zeigt, welche Suchanfragen Ihre Kunden nutzen, wie oft gesucht wird und wie hoch die Gebote in Ihrem Markt sind. Genauso wichtig ist die Liste der auszuschließenden Keywords: Suchanfragen, für die Sie gerade nicht erscheinen wollen, etwa Stellenangebote, kostenlose Alternativen oder Leistungen, die Sie nicht anbieten. Nach dem Start wird der Suchbegriffbericht zur Routine. Er zeigt, bei welchen echten Suchanfragen Ihre Anzeigen erschienen sind.

Kampagnentypen, Gebotsstrategien und Automatisierung

Für Dienstleister ist eine Suchkampagne meist der Ausgangspunkt, für Onlineshops oft Shopping oder Performance Max. Performance Max ist ein zielbasierter Kampagnentyp, der aus einer einzigen Kampagne heraus unter anderem in der Suche, auf YouTube, im Displaynetzwerk, in Discover, in Gmail und in Maps ausspielt. Steuern lässt er sich über auszuschließende Keywords, Markenausschlüsse und Suchthemen.

Automatisierung übernimmt viel Arbeit, aber nur, wenn die Eingaben stimmen: saubere Messung, starke Texte und eine Website, die den Besucher weiterbringt. Ein guter Spezialist weiß auch, wann eine Funktion besser aus bleibt, etwa die Erweiterung der finalen URL auf einer Website voller Seiten, die nie für Besucher aus Anzeigen gedacht waren. Wie die Kampagnentypen zusammenhängen und wie Sie CPC, CPA und ROAS berechnen, lesen Sie im Beitrag SEA und Google Ads.

Überwachen, optimieren und berichten

Mit dem Start ist die Arbeit nicht getan. Ein Spezialist prüft Suchbegriffe, ergänzt Ausschlüsse, testet Anzeigen, behält das Budget im Blick und kontrolliert, ob die Messung weiter funktioniert. Ihr Bericht sollte zeigen, was Ihr Geschäft spürt: Kosten pro Anfrage, Umsatz oder ROAS im Verhältnis zur Marge und welche Entscheidungen getroffen wurden. Klicks und Impressionen sind Nebensache. Laut Google haben Sie als Werbetreibender mindestens das Recht, Ihre Klicks, Impressionen und Gesamtkosten zu kennen.

Was kostet eine Google Ads Agentur?

Eine Google Ads Agentur kostet Sie zweierlei: das Werbebudget, das Sie direkt an Google zahlen, und ein Betreuungshonorar für die Agentur oder den Freelancer. Viralistic veröffentlicht keinen festen Preis für SEA, weil der Umfang von Konto zu Konto stark schwankt. Was die Kosten bestimmt, können Sie aber gut selbst einschätzen.

Das Werbebudget

Das Werbebudget legen Sie selbst fest, über ein durchschnittliches Tagesbudget pro Kampagne. An einem starken Tag kann Google bis zum Doppelten davon ausgeben, berechnet Ihnen bei den meisten Kampagnen pro Monat aber nie mehr als das 30,4-Fache des durchschnittlichen Tagesbudgets.

Wie viel Sie brauchen, hängt von den Klickpreisen in Ihrem Markt ab, davon, was ein Kunde Ihnen einbringt, und davon, wie viele Conversions Smart Bidding zum Lernen braucht. Ein kleines Budget bewirkt auf wenigen starken Suchanfragen mehr als verteilt auf Ihr gesamtes Angebot.

Das Betreuungshonorar: die üblichen Modelle

ModellSo funktioniert esWorauf Sie achten
Monatliche PauschaleEin vereinbarter Umfang zum festen PreisFragen Sie, was genau enthalten ist und wie oft jemand an Ihrem Konto arbeitet
Prozentsatz vom WerbebudgetDas Honorar wächst mit Ihren WerbeausgabenDie Agentur verdient mehr, wenn Sie mehr ausgeben, auch wenn das nicht nötig ist
StundensatzSie bezahlen die geleisteten StundenGut für ein Audit oder ein abgegrenztes Projekt, weniger planbar für die laufende Betreuung
Erfolgsbasierte VergütungEin Betrag pro Lead oder ein Anteil am UmsatzKann zu vielen Leads geringer Qualität führen oder zu Budget für Menschen, die Ihren Markennamen ohnehin suchten
KombinationEine Grundpauschale plus ein kleinerer ProzentsatzPrüfen Sie, welcher Teil mit dem Budget wächst und ob die Pauschale die nötige Arbeit abdeckt
Einmalige EinrichtungsgebührAudit, Messung und eine neue StrukturVereinbaren Sie, was Sie dafür bekommen und was danach Ihnen gehört

Agenturen, die prozentual abrechnen, nennen meist 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets. Das Honorar richtet sich vor allem nach dem Umfang: Anzahl der Kampagnen, Märkte und Sprachen, ob ein Produktfeed dazukommt, wie viele Texte und Bilder entstehen müssen und ob der Partner auch an Ihren Landingpages arbeitet. Ein nützlicher Test: Teilen Sie das Monatshonorar durch den Stundensatz des Partners. Dann wissen Sie, wie viele Stunden echte Arbeit Sie kaufen, und ob das für Suchbegriffe, Tests, Messung und Berichte reicht. Ein niedriges Honorar ohne Blick auf die Landingpage kann am Ende teurer sein als ein höheres, bei dem die Seite mit verbessert wird.

Was Google von Agenturen verlangt

Google hat Transparenzanforderungen für Agenturen und andere Drittanbieter. Berechnet ein Partner ein Betreuungshonorar zusätzlich zu den Kosten von Google Ads, muss er Neukunden vor dem ersten Kauf schriftlich darüber informieren und das Honorar auf jeder Rechnung ausweisen. Berichtet er über Kosten, muss er den genauen Betrag nennen, den Google berechnet hat, ohne sein eigenes Honorar. Und auf Anfrage muss er Ihnen die Kundennummer Ihres Google Ads-Kontos nennen. Eine klare Trennung von Werbebudget und Honorar ist also das Mindeste, was Sie erwarten dürfen.

Wie schnell zeigt eine Google Ads Agentur Ergebnisse?

Anzeigen können laufen, sobald sie freigegeben sind, die ersten Klicks kommen also innerhalb weniger Tage. Belastbare Ergebnisse dauern länger. Laut Google braucht Smart Bidding meist ein bis zwei Conversion-Zyklen, um sich auf ein neues Ziel einzupendeln, und Sie bewerten die Leistung danach über zwei Conversion-Zyklen oder zwei Wochen, je nachdem, was länger ist.

Ein Conversion-Zyklus ist die Zeit zwischen Klick und Anfrage oder Kauf. Bei einem Onlineshop kann das ein Tag sein. Bei einer B2B-Leistung oder einem Premiumkauf sind es oft Wochen, und dann kommt das erste ehrliche Urteil nach ein oder zwei Monaten. Der Status „Lernt“ im Konto dauert laut Googles Erklärung zur Lernphase bei Smart Bidding nie länger als sieben Tage. Er ist ein Statushinweis, keine Ziellinie.

Ein realistisches erstes Quartal sieht so aus. Monat eins: Messung geprüft, Konto eingerichtet oder neu strukturiert, erste Kampagnen live. Monat zwei: Suchbegriffe bereinigt, erste Tests mit Anzeigen und Landingpages, die laut Google zwei bis drei Wochen laufen sollten. Monat drei: die Zahlen nebeneinander und eine Entscheidung, wohin das Budget fließt. Wer in Woche zwei schon mehr verspricht, verkauft, statt zu betreuen.

Agentur oder Freelancer: So treffen Sie die richtige Wahl

Wählen Sie einen Partner nach Eigentum, Transparenz und Arbeitsweise, nicht nach Versprechen. Konto und Daten bleiben bei Ihnen, der Partner arbeitet darin mit eigenem Zugang, und jede Ausgabe und jede Entscheidung ist für Sie nachvollziehbar.

OptionStärkenWorauf Sie achten
Google Ads AgenturMehr Kapazität, Vertretung bei Urlaub oder KrankheitSprechen Sie mit der Person, die Ihr Konto betreut, oder nur mit dem Vertrieb?
Google Ads FreelancerDirekter Kontakt mit der Person, die die Arbeit machtWer übernimmt, wenn diese Person ausfällt?
Selbst machenGeringste direkte Kosten, Wissen bleibt im HausRechnen Sie Ihre eigene Zeit ehrlich mit

Was Sie selbst in der Hand behalten

Ein Füllfederhalter auf einer unterschriebenen Vereinbarung in einer Ledermappe, als Erinnerung, die Inhaberschaft des Google Ads-Kontos zu klären, bevor eine Kampagne startet.

  • Das Google Ads-Konto, auf den Namen Ihres Unternehmens und mit Ihrer eigenen Zahlungsmethode. Google schreibt in seinem Leitfaden zur Zusammenarbeit mit Drittanbietern, dass eine Agentur ein separates Konto für Sie einrichten muss.
  • Den Administratorzugriff. Nur Administratoren können Nutzer hinzufügen, Zugriffsebenen ändern und Verwaltungskonten trennen. Geben Sie Ihrem Partner Standardzugriff oder lassen Sie ihn über sein Verwaltungskonto arbeiten, und behalten Sie selbst mindestens zwei Administratoren. Mit nur einem können Sie den Zugriff auf Ihre Tags verlieren, wenn diese Person ausfällt, wie Google in seiner Übersicht der Zugriffsebenen warnt. Prüfen Sie außerdem ein Detail: Hat das Verwaltungskonto der Agentur Inhaberzugriff auf Ihr Konto, können dessen Admins auch die Nutzer in Ihrem Konto ändern.
  • Ihre Messung: das Google-Tag, Ihre Conversion-Aktionen und Ihre Google Analytics-Property, alles auf den Namen Ihres Unternehmens.
  • Ihre Texte, Bilder und Landingpages. Halten Sie schriftlich fest, wer die Nutzungsrechte hat.

Wie die Inhaberschaft über ein Verwaltungskonto genau funktioniert, erklärt unser Beitrag SEA und Google Ads. Für jedes Marketing, das Sie auslagern, gilt dasselbe Prinzip. Mehr dazu lesen Sie unter Digitalagentur.

Warnsignale laut Google

Im selben Leitfaden nennt Google Signale, auf die Sie achten sollten:

  • Ein Partner garantiert eine feste Position, etwa immer ganz oben. Das ist nicht möglich, denn die Position wird bei jeder Suche neu in einer Auktion bestimmt.
  • Ein Partner behauptet, Werbung verbessere Ihre organischen Rankings. Laut Google sind beide Bereiche vollständig getrennt.
  • Ein Partner legt Kosten und Ergebnisse nicht offen. Sie haben mindestens das Recht, Ihre Klicks, Impressionen und Gesamtkosten zu kennen.
  • Es gibt keine schriftliche Vereinbarung über das Budget, das ausgegeben wird.

Google rät außerdem davon ab, mehrere Agenturen gleichzeitig zu testen. Google zeigt nicht mehr als eine Anzeige pro Unternehmen auf einer Seite mit Suchergebnissen, ein fairer Vergleich zweier Agenturen nebeneinander ist so kaum möglich.

Was ein Google Partner-Logo aussagt und was nicht

Ein Google Partner-Logo bedeutet, dass eine Agentur drei Anforderungen von Google erfüllt: einen Optimierungsfaktor von mindestens 70 Prozent im Verwaltungskonto, mindestens 10.000 US-Dollar Werbeausgaben in 90 Tagen über die verwalteten Konten und mindestens die Hälfte der Account-Strategen mit Google Ads-Zertifizierung. Premier Partner gehören zusätzlich zu den besten 3 Prozent der teilnehmenden Unternehmen in ihrem Land.

Das sagt etwas über Erfahrung und Umfang. Es sagt wenig darüber, wie gut ein Partner Ihre Marke versteht, ob er Ihre Landingpage kritisch prüft und ob er auch einmal Nein sagt. Prüfen können Sie ein Logo, indem Sie darauf klicken: Ein echtes führt zum Profil der Agentur bei Google.

Fragen für das Erstgespräch

  • Wer arbeitet täglich an meinem Konto, und spreche ich mit dieser Person direkt?
  • Wie prüfen Sie meine Conversion-Messung und den Consent Mode, bevor Budget fließt?
  • Was testen Sie in den ersten drei Monaten, und wann entscheiden wir gemeinsam?
  • Schauen Sie sich auch meine Landingpages an, und wer passt sie an?
  • Wie gehen Sie mit Performance Max und AI Max um, und wann schalten Sie Automatisierung bewusst ab?
  • Wie sehen Bericht und Rechnung aus, und ist das Honorar vom Werbebudget getrennt?
  • Können Sie abgeschlossene Aufträge aus unserem CRM an Google Ads zurückspielen, damit die Gebote lernen, welche Anfragen zählen?
  • Wie lang ist die Kündigungsfrist, und was passiert mit meinem Konto und meinen Daten, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?

Achten Sie auch darauf, welche Fragen der Partner Ihnen stellt. Wer nach Ihren Kunden, Ihrer Marge und Ihrer Markengeschichte fragt, beginnt beim Fundament. Wer nur nach Ihrem Budget fragt, beginnt bei der Anzeige.

Wie wir helfen

Viralistic ist ein strategischer digitaler Partner in Amsterdam, gegründet und geleitet von Marrallisa Kreijkes. Eine Google Ads Agentur lohnt sich erst, wenn das Fundament bereits trägt. Suchen Sie eine, beginnen wir deshalb mit der Frage, ob das jetzt der richtige Schritt ist. Wir prüfen Ihr Fundament: Ihr BrandScript, Ihre Website, Ihre Messung und Ihre Auffindbarkeit in Google und in KI-Antworten. Fehlt etwas, bringen wir das zuerst in Ordnung, in der richtigen Reihenfolge, und sagen Ihnen ehrlich, dass Anzeigen noch warten sollten.

Ist das Fundament gesund und möchten Sie weiter wachsen, setzen wir Google Ads und Meta Ads auf Basis Ihres BrandScripts und Ihres Markenhandbuchs um. Wir testen zuerst breit, zeigen Ihnen jede Zahl und entscheiden gemeinsam, wohin mehr Budget fließt. Sie haben eine feste strategische Ansprechpartnerin, und ein Mensch prüft jede Arbeit, auch wenn KI geholfen hat. Mehr dazu lesen Sie in unserem Marketing-Ansatz und unter SEO & AIO.

Häufig gestellte Fragen

Was macht eine Google Ads Agentur?

Eine Google Ads Agentur richtet Ihr Konto ein oder strukturiert es neu, recherchiert Keywords und Ausschlüsse, schreibt Anzeigen, wählt die Gebotsstrategie und sorgt für saubere Conversion-Messung. Danach optimiert sie laufend und berichtet über Kosten pro Anfrage, Umsatz oder ROAS. Eine gute Agentur schaut außerdem auf Ihre Landingpages und Ihre Botschaft, denn beides entscheidet mit über den Erfolg der Anzeigen.

Was kostet eine Agentur für Google Ads?

Sie zahlen ein Betreuungshonorar an die Agentur und das Werbebudget direkt an Google. Das Honorar wird meist als Pauschale, als Prozentsatz vom Werbebudget (oft 10 bis 20 Prozent) oder nach Stunden berechnet, manchmal kommt eine Einrichtungsgebühr hinzu. Die Höhe hängt vom Umfang ab. Laut Google muss eine Agentur ihr Honorar vorab schriftlich mitteilen und auf jeder Rechnung ausweisen.

Was kosten Google Ads im Monat?

Das bestimmen Sie selbst. Sie legen pro Kampagne ein durchschnittliches Tagesbudget fest, und Google berechnet Ihnen bei den meisten Kampagnen pro Monat nie mehr als das 30,4-Fache davon. Wie viel sinnvoll ist, hängt von den Klickpreisen in Ihrem Markt und vom Wert eines Kunden ab. Arbeiten Sie mit einer Agentur, kommt deren Honorar hinzu.

Reichen 500 Euro im Monat für Google Ads?

Für eine fokussierte Suchkampagne kann das reichen. Google berechnet pro Monat nie mehr als das 30,4-Fache Ihres Tagesbudgets, 500 Euro entsprechen also rund 16,45 Euro pro Tag. Ein Rechenbeispiel: Bei 2,50 Euro pro Klick kaufen Sie 200 Klicks, bei 5 Prozent Conversion-Rate sind das zehn Anfragen. Ihre echten Klickpreise zeigt der Keyword-Planer.

Warum berechnet Google Ads mehr als mein Tagesbudget?

Weil das Tagesbudget ein Durchschnitt ist und keine harte Grenze. An einem starken Tag kann Google bis zum Doppelten Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben, um zusätzlichen Traffic mitzunehmen. Über den Monat gleicht sich das aus: Bei den meisten Kampagnen zahlen Sie nie mehr als das 30,4-Fache. Ein plötzlicher Ausschlag ist trotzdem ein Grund, die Suchbegriffe zu prüfen.

Sind Google Ads noch sinnvoll?

Ja, wenn Menschen nach Ihrem Angebot suchen, ein Kunde die Klickpreise tragen kann und Ihre Website Besucher in Anfragen verwandelt. Dann sind Sie genau in dem Moment sichtbar, in dem jemand sucht. Stark sind Anzeigen bei Markteinführungen, Saisonspitzen und Suchanfragen, für die Sie organisch noch nicht ranken. Fehlt das Fundament, kaufen Sie vor allem Traffic.

Eine Agentur bietet mehr Kapazität und Vertretung, ein Freelancer meist direkten Kontakt mit der Person, die die Arbeit macht. Entscheidender als die Form sind drei Fragen: Wer arbeitet täglich an Ihrem Konto, wie transparent sind Kosten und Berichte, und bleibt das Konto auf Ihren Namen? Bei kleinem Budget und genug Zeit können Sie auch selbst beginnen.

Wem gehört das Google Ads-Konto, wenn eine Agentur es betreut?

Ihnen. Das Konto gehört auf den Namen Ihres Unternehmens, mit Ihrer Zahlungsmethode und mindestens zwei Administratoren auf Ihrer Seite. Die Agentur arbeitet darin mit Standardzugriff oder über ihr Verwaltungskonto. Google schreibt in seinem Leitfaden für Werbetreibende, dass eine Agentur ein separates Konto für Sie einrichten muss. So behalten Sie Historie und Daten, wenn Sie wechseln.

Kann eine Agentur Platz 1 bei Google garantieren?

Nein. Laut Google lässt sich eine bestimmte Anzeigenposition nicht garantieren, weil die Position bei jeder Suche neu in einer Auktion entschieden wird. Wer verspricht, immer ganz oben zu stehen, stellt die Funktionsweise von Google Ads nach Googles eigenen Worten falsch dar. Fragen Sie lieber nach Testplan, Messung und Berichten, denn dort zeigt sich, ob ein Partner seriös arbeitet.

Geschrieben von

Marrallisa Kreijkes

Gründerin von Viralistic und offizielle n8n Ambassador

Marrallisa leitet von Amsterdam aus Strategie, Design, Sichtbarkeit und Automatisierung für Premiummarken. Sie hat Teams bei Volkswagen geschult und spricht auf Events von n8n und Anthropic. Möchten Sie Ihre Situation besprechen? Vereinbaren Sie direkt ein Gespräch mit ihr.

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