Dass Links wichtig sind, wissen Sie. Ihr Posteingang weiß es auch: Jede Woche kommt ein Angebot für „starke Backlinks mit hohem DR“ zum Festpreis. Gleichzeitig stehen Wettbewerber, die nicht besser arbeiten als Sie, in Google vor Ihnen, und wenn jemand ChatGPT nach einer Empfehlung in Ihrer Branche fragt, fällt Ihr Name nicht.
Der Ausweg heißt: Links verdienen statt kaufen. Werden Sie zitierfähig für die Medien, die Ihre Kunden ohnehin lesen, und lassen Sie Ihre eigene Website diese Autorität an die Seiten weitergeben, die steigen sollen. Dieser Leitfaden zeigt, was Linkbuilding ist, welche Backlinks Gewicht haben, was Google selbst über Links sagt, welche Strategien zu einer Marke mit Anspruch passen und wie Sie in sieben Schritten starten. Grundlage sind die Dokumentation von Google Search Central und Studien, die wir im Original gelesen haben. Wo das Wissen endet, sagen wir das. In unseren eigenen SEO-Programmen kommen Links nach dem Fundament, nie davor.
Was ist Linkbuilding?
Linkbuilding, auch Linkaufbau genannt, umfasst alles, was Sie tun, damit andere Websites auf Ihre Website verlinken. Ein solcher eingehender Link heißt Backlink. Ein guter Backlink erfüllt mehrere Aufgaben zugleich: Google entdeckt über Links neue Seiten, liest am Linktext ab, worum es auf einer Seite geht, und wertet den Link als Empfehlung. Und Menschen klicken darauf.

Wie Google Backlinks nutzt
In seinem Überblick über die Ranking-Systeme schreibt Google, dass verschiedene Systeme verstehen, wie Seiten aufeinander verlinken. So ermittelt Google, worum es auf Seiten geht und welche bei einer Suchanfrage am hilfreichsten sind. PageRank, eines der Kernsysteme, mit denen Google einst gestartet ist, gehört laut Google bis heute dazu.
Ein Link ist also keine Stimme, die überall gleich zählt. Google bewertet, wo der Link steht, wer ihn gesetzt hat, welche Wörter ihn umgeben und ob er natürlich wirkt. Deshalb sagt die Zahl der Backlinks wenig, die Zahl der verweisenden Domains schon mehr. Zehn Links aus zehn verschiedenen Fachmedien erzählen etwas anderes als zehn Links aus dem Footer einer einzigen Website.
Funktioniert Linkbuilding 2026 noch?
Ja, aber anders als vor zehn Jahren. In einer Analyse von 11,8 Millionen Suchergebnissen stellte Backlinko fest, dass das erste Ergebnis in Google im Durchschnitt 3,8-mal so viele Backlinks hatte wie die Ergebnisse auf den Plätzen 2 bis 10. Auch die Zahl der verweisenden Domains hing mit besseren Rankings zusammen, und rund 95 Prozent aller Seiten im Datensatz hatten überhaupt keinen Backlink. Es handelt sich um eine Korrelationsstudie aus dem Jahr 2020, nicht um einen Beweis für Ursache und Wirkung. Sie passt aber zu dem, was Google selbst über PageRank schreibt.
Geändert hat sich der Umgang mit Manipulation. Im großen Stil ging Google erstmals mit Penguin gegen Linkspam vor, 2012 angekündigt und 2016 in die Kernsysteme integriert. Seit Dezember 2022 erkennt und entwertet das KI-System SpamBrain Links, die nur existieren, um Rankings zu beeinflussen. Das Spiel mit der Menge ist damit vorbei. Was bleibt, sind Links, denen auch ein Leser folgen würde.
Wie ein Link aufgebaut ist
Technisch ist ein Link ein <a>-Element mit einem href-Attribut, das auf die Zieladresse zeigt. Der Text zwischen den Tags ist der Ankertext. Ein optionales rel-Attribut sagt Google, in welcher Beziehung Sie zur verlinkten Seite stehen, etwa rel="sponsored" bei bezahlten Links. Laut den Best Practices von Google für Links kann Google in der Regel nur Links crawlen, die ein <a>-Element mit href sind. Wie Sie Links und Ankertexte sauber setzen, erklärt unser Beitrag über Ankertext und a href.
Interne Links, externe Links und Backlinks
Ein interner Link führt von einer Seite Ihrer Website zu einer anderen Seite derselben Website. Ein externer Link führt zu einer anderen Website. Aus Ihrer Sicht ist das ein ausgehender Link, aus Sicht der Zielseite ein Backlink. Linkbuilding dreht sich vor allem um diese letzte Art. Interne Links bekommen weiter unten ein eigenes Kapitel, weil sie der Teil des Linkbuildings sind, den Sie vollständig selbst steuern.
Die wichtigsten Begriffe
| Begriff | Was es ist | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Backlink | Ein Link auf einer anderen Website, der auf Ihre Website zeigt | Die Grundeinheit des Linkbuildings |
| Verweisende Domain | Eine einzelne Website, die auf Sie verlinkt, egal wie oft (englisch: referring domain) | Sagt mehr als die bloße Zahl der Links |
| Ankertext | Der anklickbare Text eines Links | Zeigt Lesern und Google, worum es auf der Zielseite geht |
| Dofollow | Umgangssprachlich für einen normalen Link ohne rel-Attribut | Kann Ranking-Wert weitergeben |
rel="nofollow" | Attribut, mit dem Sie signalisieren, dass Sie die Zielseite nicht empfehlen | Google behandelt es als Hinweis, meist ohne Ranking-Wert |
rel="sponsored" | Kennzeichnung für bezahlte Links, Anzeigen und gesponserte Platzierungen | Verhindert, dass ein bezahlter Link als Linkspam gilt |
rel="ugc" | Kennzeichnung für Links in Kommentaren, Foren und anderen Nutzerinhalten | Schützt Ihre Website vor Links, die Besucher setzen |
| Domain Rating (DR) und Domain Authority (DA) | Werte bis 100 von Ahrefs und Moz für die Stärke eines Linkprofils | Hilfreich zum Vergleichen, aber keine Google-Kennzahl |
| Linkprofil | Alle Links auf Ihre Website: Quellen, Ankertexte, Attribute und Tempo | Ein Profil, das zu einer echten Marke passt, ist vielfältig |
| Toxische Backlinks | Begriff aus SEO-Tools für Links, die nach Spam aussehen | Eine Einschätzung eines Tools, kein Urteil von Google |
| Disavow | Datei, mit der Sie Google bitten, bestimmte Links zu ignorieren | Nur in Ausnahmefällen nötig |
Woran Sie einen guten Backlink erkennen
Ein guter Backlink steht auf einer relevanten Website mit echten Lesern, mitten im Text, mit einem zutreffenden Ankertext, und er existiert, weil eine Redaktion ihn setzen wollte. Keines dieser Signale wirkt für sich allein. Die Tabelle zeigt, worauf Sie bei der Bewertung einer Quelle achten.
| Signal | Stark | Schwach |
|---|---|---|
| Relevanz | Eine Website über Ihr Fach, Ihre Branche oder die Welt Ihrer Kunden | Eine Website ohne jeden Bezug zu Ihrem Thema |
| Besucher der verlinkenden Website | Die Website bekommt selbst Besucher aus Google und hat ein festes Publikum | Ein hoher DR, aber kaum Besucher |
| Platzierung | Im Fließtext eines Artikels, mit Kontext | Im Footer, in der Sidebar, auf einer Linkliste mit fünfzig anderen Links |
| Ankertext | Ihr Markenname oder eine Beschreibung der Zielseite | Immer dasselbe exakte Keyword |
| Attribut | Ein redaktioneller Link ohne rel-Kennzeichnung kann Ranking-Wert weitergeben | Mit nofollow oder sponsored zählt er nicht als Empfehlung, bringt aber Besucher |
| Linkumfeld | Die Seite verlinkt sonst auf vertrauenswürdige Quellen | Dieselbe Seite verlinkt auch auf Casinos, Pillen oder Dutzende beliebige Websites |
| Indexierung | Die verlinkende Seite ist selbst in Google zu finden | Die Seite ist nicht in Google zu finden, ein Zeichen, dass Google wenig in ihr sieht |
Eine Frage fasst die Tabelle zusammen: Würden Sie diesen Link auch wollen, wenn es Google nicht gäbe? Lautet die Antwort Ja, weil der Link passende Besucher bringt oder Ihre Glaubwürdigkeit bei Kunden stärkt, sind Sie auf dem richtigen Weg. Existiert der Link nur für einen Algorithmus, ist er das Risiko selten wert.
Für eine Premiummarke geht Relevanz vor Autorität. Ein Link aus dem Fachmagazin, das Ihre Kunden lesen, passt besser zu Ihnen als ein Link von einem großen allgemeinen Nachrichtenportal, auf dem niemand aus Ihrem Markt unterwegs ist.
Welche Regeln gelten bei Google für Links?
Google bezeichnet es als Linkspam, Links zu oder von einer Website vor allem zu dem Zweck zu erstellen, Suchrankings zu manipulieren. So steht es in den Spamrichtlinien von Google. Websites, die dagegen verstoßen, können schlechter ranken oder ganz aus den Ergebnissen verschwinden. Google erkennt Verstöße mit automatisierten Systemen und, wenn nötig, durch menschliche Prüfung, die zu einer manuellen Maßnahme führen kann.
Was Google als Linkspam einstuft
Die Richtlinien nennen konkrete Beispiele. Zusammengefasst:
- Links für bessere Rankings kaufen oder verkaufen, gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen, oder indem Sie jemandem ein Produkt schicken, damit er mit Link darüber schreibt;
- übermäßiger Linktausch nach dem Muster „Link gegen Link“ und Partnerseiten, die nur dem gegenseitigen Verlinken dienen;
- automatisierte Programme oder Dienste, die Links auf Ihre Website erzeugen;
- einen Link in Nutzungsbedingungen oder Verträgen vorschreiben, ohne dass der andere ihn kennzeichnen darf;
- Textanzeigen oder Textlinks, die Ranking-Wert weitergeben;
- Links aus minderwertigen Verzeichnissen und Bookmark-Seiten;
- Links in Widgets, Footern oder Templates, die über viele Websites verteilt werden;
- minderwertige Inhalte, die vor allem dazu dienen, Links und Ranking-Signale zu manipulieren.
Der letzte Punkt betrifft viele „Gastbeiträge“, die man zum Festpreis bestellen kann. Viele Gastbeiträge sind in Ordnung. Ein Artikel, der nur existiert, um einen Link mit exaktem Keyword zu transportieren, fällt aber genau unter diese Beschreibung.
Bezahlte Links: immer sponsored oder nofollow
Google weiß, dass der Kauf und Verkauf von Links zu Werbung und Sponsoring gehört. Das ist kein Verstoß, solange der Link rel="sponsored" oder rel="nofollow" trägt. Google hat sponsored und ugc im September 2019 eingeführt und bevorzugt seitdem sponsored für bezahlte Links. Das gilt für ein Advertorial auf einem Nachrichtenportal, für ein Logo auf der Website einer Veranstaltung, die Sie sponsern, und für eine Bloggerin, die ein Produkt von Ihnen erhalten hat.
Ein gekennzeichneter Link zählt nicht als Empfehlung, kann Ihnen aber Besucher und Bekanntheit bringen. Das ist ein guter Grund für Werbung. Rankings kaufen Sie damit nicht. Unabhängig von Google gilt in der EU außerdem, dass bezahlte redaktionelle Inhalte für Leser als Werbung erkennbar sein müssen.
SpamBrain entwertet unnatürliche Links
Am 14. Dezember 2022 startete Google das Link Spam Update vom Dezember 2022. Dabei setzt Google SpamBrain ein, sein KI-gestütztes System gegen Spam, das sowohl Websites erkennen kann, die Links kaufen, als auch Websites, die nur dazu dienen, ausgehende Links weiterzugeben. Der Wert, den solche unnatürlichen Links weitergegeben haben, entfällt. Das Update galt für alle Sprachen, also auch für deutschsprachige Linknetzwerke.
Damit ändert sich die Rechnung. Im besten Fall bezahlen Sie für Links, die Google ignoriert. Im schlechtesten Fall folgt eine manuelle Maßnahme, die Sie in der Search Console sehen.
Backlinks kaufen: warum Pakete und PBNs ein Risiko sind
Ein PBN (Private Blog Network) ist ein Netzwerk von Websites, das vor allem dazu dient, Links weiterzugeben, oft aufgebaut auf abgelaufenen Domains, die noch alte Backlinks haben. Genau diese Art von Website kann SpamBrain seit 2022 erkennen. Außerdem nennt Google das Wiederverwenden einer abgelaufenen Domain zur Manipulation von Rankings als eigene Spamform: Missbrauch abgelaufener Domains (expired domain abuse).
Linkpakete arbeiten oft mit denselben Quellen. Für eine Premiummarke kommen zwei weitere Probleme hinzu. Ihr Name erscheint auf Websites, die Ihre Kunden nie lesen würden, manchmal neben Inhalten, mit denen Sie nicht in Verbindung gebracht werden möchten. Und die Links gehören Ihnen nicht: Endet das Abo, können sie so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Deshalb kaufen wir keine Links, um Rankings zu beeinflussen, auch nicht „sicher“ oder „in kleinen Mengen“.
Disavow: wann ja und wann nein
Mit dem Disavow-Tool in der Search Console bitten Sie Google, bestimmte Links zu ignorieren. Google schreibt selbst, dass die meisten Websites dieses Tool nicht benötigen, weil Google in den meisten Fällen selbst einschätzen kann, welchen Links es vertraut. Nutzen Sie es nur, wenn beide Bedingungen zutreffen:
- Es gibt eine beträchtliche Zahl von Spam-, künstlichen oder minderwertigen Links auf Ihre Website.
- Diese Links haben zu einer manuellen Maßnahme geführt oder werden das wahrscheinlich tun.
Versuchen Sie zuerst, die Links entfernen zu lassen. Google nennt Disavow eine erweiterte Funktion, die Ihrer Leistung in der Suche schaden kann, wenn Sie sie falsch einsetzen. Bis eine neue Liste verarbeitet ist, vergehen einige Wochen. Ein hoher „Toxic Score“ in einem SEO-Tool ist für sich genommen also kein Grund für ein Disavow. Zu bekannten Spam-Websites schreibt Google, dass es deren Links in der Regel ohnehin ignoriert.
Backlinks aufbauen: Strategien für Premiummarken
Gutes Linkbuilding beginnt mit etwas, das einen Link verdient. Für eine Premiummarke sind das eine klare Geschichte, eigenes Wissen oder eigene Daten, echte Beziehungen und eine Website, die das Versprechen einlöst. Wenn Sie noch nicht genau sagen können, wen Sie bedienen und warum man Sie wählen sollte, beginnen Sie mit Ihrer Positionierung und Ihrem BrandScript. Journalisten und Partner verlinken Marken, die sie in einem Satz erklären können.

Digitale PR mit eigenen Daten
Journalisten suchen Neuigkeiten, Zahlen und Einordnung. Wenn Sie Daten haben, die sonst niemand hat, haben Sie eine Geschichte. Denken Sie an eine jährliche Auswertung Ihrer eigenen Aufträge, eine Umfrage unter Ihren Kunden oder einen Trend, den Sie in Ihrer Branche als Erste sehen. Veröffentlichen Sie die Ergebnisse auf Ihrer Website, mit Methode und Grafiken, und schicken Sie einen kurzen Pitch an die wenigen Redaktionen, die wirklich über Ihr Thema schreiben. Ein Beitrag im Fachmedium, das Ihre Kunden lesen, bringt Sie weiter als zehn Erwähnungen auf Websites, die niemand aus Ihrem Markt besucht.
Inhalte, die man gern zitiert
Manche Seiten bekommen Links, weil sie die beste Antwort auf eine Frage sind: ein klarer Leitfaden, ein Rechner, ein Glossar, ein ehrlicher Vergleich oder eigene Fotografie, die andere mit Quellenangabe verwenden. In der SEO-Welt heißen solche Seiten Linkable Assets. Sie funktionieren nur, wenn sie nachweislich besser sind als das, was es schon gibt. Eine Neufassung der aktuellen Top drei in Google bringt keine Links.
Expertenzitate für Journalisten
Redaktionen brauchen oft schnell eine Expertin oder einen Experten. Wer erreichbar ist, eine fundierte Meinung hat und sie in zwei Sätzen formulieren kann, wird zitiert. Pflegen Sie eine kurze Expertenseite mit Ihren Schwerpunkten, einem Foto und Kontaktdaten, verfolgen Sie Anfragen von Journalisten in Ihrem Fachgebiet und antworten Sie nur, wenn Sie wirklich etwas beitragen. Nicht jedes Zitat bringt einen Link. Jede Erwähnung bringt Ihren Namen aber an die richtigen Stellen, und das zählt für KI-Antworten.
Partner-, Lieferanten- und Händlerseiten
Die naheliegendsten guten Links liegen oft schon bereit. Denken Sie an Lieferanten mit einer Händlerübersicht, Marken, die Sie führen, Plattformen, mit denen Sie arbeiten, Weiterbildungen, Zertifizierungen und Branchenverbände, in denen Sie Mitglied sind. Fragen Sie nach einem Eintrag mit Link auf die passende Seite. Google zieht hier eine Grenze: Partnerseiten, die nur dem gegenseitigen Verlinken dienen, zählen als Linkspam. Eine echte Zusammenarbeit, die Besuchern etwas sagt, fällt nicht darunter.
Lokale und Brancheneinträge
Für ein Unternehmen mit Standort zählen lokale Signale. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil ist kein Backlink, Google nennt es aber ausdrücklich als Weg, in KI-Antworten und anderen Suchergebnissen sichtbar zu werden. Dazu kommen Einträge in Branchenverzeichnissen, die Menschen tatsächlich nutzen, lokale Medien und die Website Ihres Unternehmerverbands. Eine Liste mit hundert kostenlosen Verzeichnissen ist genau das, was Google mit minderwertigen Verzeichnislinks meint. Wenn Sie eine lokale Veranstaltung sponsern und dafür einen Link bekommen, gehört rel="sponsored" dazu.
Internationales Linkbuilding
Wer mehrere Länder bedient, braucht Links aus jedem dieser Märkte. Eine deutsche Seite profitiert mehr von einem deutschen Fachmedium als von einem niederländischen, weil Relevanz auch Sprache und Publikum umfasst. Behandeln Sie jede Sprachversion als Seite mit eigenen Linkzielen, und setzen Sie hreflang ein, damit Google in jedem Land die richtige Version zeigt. Hreflang weist Suchenden den Weg; Autorität bringt es nicht. Diese Website erscheint auf Deutsch, Englisch und Niederländisch, und jede Version zielt auf die eigenen lokalen Suchanfragen.
Unverlinkte Markenerwähnungen
Manchmal schreibt jemand über Sie, ohne zu verlinken. Mit den Alerts für Erwähnungen in Ahrefs oder einem Google Alert auf Ihren Markennamen finden Sie solche Artikel. Eine freundliche E-Mail mit der richtigen URL kann genügen. Auch ohne Link hat die Erwähnung Wert: Weiter unten sehen Sie, dass Markenerwähnungen stark mit der Sichtbarkeit in KI-Antworten zusammenhängen.
Broken Link Building
Beim Broken Link Building suchen Sie auf relevanten Websites nach Links, die nicht mehr funktionieren, und bieten Ihre Seite als Ersatz an. Das hilft dem Betreiber, denn ein toter Link ist schlecht für seine Leser, und es hilft Ihnen. Beginnen Sie bei Ihrer eigenen Website. Seiten, die einen 404-Fehler liefern, aber noch Backlinks haben, stellen Sie wieder her oder leiten sie per 301-Weiterleitung auf die beste noch erreichbare Seite um. In Ahrefs finden Sie sie im Site Explorer unter Best by links, gefiltert nach Statuscode 404.
Gastbeiträge, nur mit echtem Publikum
Ein Gastbeitrag in einem Fachmedium oder auf der Plattform eines Partners kann sehr gut funktionieren. Sie erreichen Leser, die Ihre Kunden sind, und zeigen, was Sie können. Zum Problem wird es, wenn der Beitrag nur für den Link existiert. Schreiben Sie deshalb nur für Websites, die Sie selbst lesen würden, liefern Sie etwas, das die Redaktion auch ohne Link veröffentlichen würde, und überlassen Sie der Redaktion die Wahl des Links. Eine Website mit Preisliste für „Gastartikel mit Dofollow-Link“ verkauft Links, keine Leser.
Linkbuilding Schritt für Schritt: so starten Sie
Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme, vergleichen Sie sich mit den Seiten, die vor Ihnen ranken, und arbeiten Sie sich von den leichtesten Gewinnen zu den schwersten vor. Sieben Schritte, in dieser Reihenfolge:
- Prüfen Sie Ihr aktuelles Profil. Der Linkbericht der Google Search Console zeigt die Websites, die am häufigsten auf Sie verlinken, und die häufigsten Linktexte. Der Ahrefs Site Explorer zeigt den Verlauf Ihrer verweisenden Domains. Kennen Sie die Websites, und beschreiben sie Ihr Unternehmen zutreffend?
- Messen Sie die Seiten, die heute ranken. Zählen Sie für jede wichtige Suchanfrage die verweisenden Domains der obersten Ergebnisse, nicht deren einzelne Backlinks. Ahrefs berechnet seine Keyword Difficulty aus genau dieser Zahl.
- Wählen Sie die Seiten, die Links verdienen. Meist sind das einige Leistungsseiten, die ranken sollen, plus eine Seite, die man gern zitiert: eigene Daten, ein Rechner oder ein umfassender Leitfaden.
- Erstellen Sie eine Liste mit Chancen. Beginnen Sie bei Partnern, Lieferanten und Verbänden, und ergänzen Sie Fachmedien, unverlinkte Erwähnungen, defekte Links und Websites, die auf mehrere Wettbewerber verlinken, aber nicht auf Sie (Link Intersect in Ahrefs zeigt sie).
- Sprechen Sie eine Person nach der anderen an. Eine kurze E-Mail, die auf die Arbeit der Redaktion eingeht und erklärt, was deren Leser davon haben, wirkt besser als eine Vorlage an Hunderte Adressen.
- Geben Sie den Wert weiter. Verlinken Sie von den Seiten, die Backlinks bekommen, auf die Seiten, die steigen sollen, mit aussagekräftigen Ankertexten.
- Messen Sie monatlich und steuern Sie nach. Verfolgen Sie verweisende Domains, die Rankings Ihrer Zielseiten, Verweis-Traffic und Anfragen, und beenden Sie Taktiken, die Links ohne Besucher oder Bewegung bringen.
Planen Sie in Monaten. Erste Links von Partnern können innerhalb weniger Wochen kommen; Autorität für eine umkämpfte Suchanfrage braucht länger.
Interne Links: Linkbuilding in eigener Hand
Interne Links sind Linkbuilding, für das Sie niemanden um Erlaubnis bitten müssen. Sie helfen Google, Ihre Seiten zu finden, zeigen, wie Themen zusammenhängen, und geben den Wert Ihrer stärksten Seiten an die Seiten weiter, die steigen sollen.
Google formuliert es klar: Jede Seite, die Ihnen wichtig ist, sollte von mindestens einer anderen Seite Ihrer Website verlinkt sein. Verwenden Sie aussagekräftige Ankertexte statt „hier klicken“, und setzen Sie den Link in einen Satz, der Kontext gibt.
So gehen Sie vor:
- Finden Sie Ihre Seiten mit den meisten Backlinks. Der Linkbericht der Search Console zeigt, welche Seiten die meisten externen Links erhalten. In Ahrefs ist das der Bericht Best by links.
- Verlinken Sie von diesen Seiten auf die Leistungsseiten und Artikel, die besser ranken sollen.
- Bauen Sie Themencluster: eine umfassende Seite zu einem Thema, wie diese hier, mit Artikeln, die jeweils eine Teilfrage vertiefen, und Links in beide Richtungen.
- Prüfen Sie, dass keine wichtige Seite verwaist ist. Eine Seite ohne interne Links findet Google schwerer, und Besucher finden sie gar nicht.
Bei einer neuen Website legen wir diese Struktur schon in der Sitemap fest, bevor etwas gestaltet wird. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zum Webdesign.
Helfen Backlinks bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Ja, vor allem indirekt: Sie verbessern Ihre Rankings, und die KI-Funktionen von Google bauen auf diesen Rankings auf. Erwähnungen Ihrer Marke auf anderen Websites scheinen zusätzlich eine eigene Rolle zu spielen.
In seinem Leitfaden zu generativen KI-Funktionen in der Suche schreibt Google, dass die KI-Übersichten und der KI-Modus in den zentralen Ranking- und Qualitätssystemen der Suche verwurzelt sind. Die KI ruft relevante Seiten aus dem Index ab und stützt ihre Antwort darauf. Wer organisch nicht gefunden wird, wird also auch seltener zitiert.
Eine Studie von Ahrefs mit 75.000 Marken untersuchte, welche Faktoren mit Markennennungen in den KI-Übersichten von Google zusammenhängen. Ahrefs verwendete dafür die Spearman-Korrelation.
| Faktor | Korrelation mit Nennungen in KI-Übersichten |
|---|---|
| Erwähnungen der Marke im Web | 0,664 |
| Markenname als Ankertext | 0,527 |
| Suchvolumen für den Markennamen | 0,392 |
| Domain Rating | 0,326 |
| Zahl der verweisenden Domains | 0,295 |
| Zahl der Backlinks | 0,218 |
Marken im obersten Viertel bei den Web-Erwähnungen kamen im Durchschnitt auf 169 Nennungen in KI-Übersichten, das Viertel darunter auf 14. Rund 26 Prozent der untersuchten Marken kamen in den KI-Übersichten überhaupt nicht vor. Ahrefs betont selbst, dass Korrelation keine Kausalität ist.
Für das Linkbuilding verschiebt sich damit das Ziel vom Link zur Erwähnung. Ein Interview in einem Fachmedium, ein Platz in einem ehrlichen Vergleich, ein Zitat in einem Nachrichtenartikel oder ein Gespräch in einem Podcast hilft, auch ohne Link. Ein Link mit Ihrem Markennamen als Ankertext hilft doppelt. ChatGPT und Perplexity durchsuchen ebenfalls das Live-Web und zeigen ihre Quellen, dieselben Erwähnungen können also auch dort auftauchen.
Google warnt allerdings: Unechten Erwähnungen nachzujagen bringt weniger, als es scheint, weil dieselben Systeme, die Spam abwehren, auch die KI-Funktionen schützen. Echte Erwähnungen entstehen auf demselben Weg wie echte Links. Was Sie darüber hinaus für Ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten tun können, lesen Sie in unserem Leitfaden zur GEO Optimierung.
Linkbuilding messen: Kennzahlen und Tools
Messen Sie Linkbuilding auf drei Ebenen. Wächst die Zahl der verweisenden Domains? Steigen die Seiten, auf die die Links zeigen? Und bringen die Links Besucher und Anfragen? Die Zahl der Backlinks allein sagt wenig.
| Was Sie messen | Wo Sie es sehen | Worauf Sie achten |
|---|---|---|
| Verweisende Domains im Zeitverlauf | Ahrefs Site Explorer, Bericht Referring domains | Eine stetige Linie; ein plötzlicher Sprung verdient einen Blick |
| Neue und verlorene Links | Ahrefs Backlinks (new und lost) und Ahrefs Alerts | Verlorene Links aus guten Quellen zurückgewinnen |
| Rankings und Klicks verlinkter Seiten | Google Search Console, Leistungsbericht | Steigt die Seite, auf die der Link zeigt? |
| Verweis-Traffic | Ihre Webanalyse, Kanal Referral | Bleiben diese Besucher, und stellen sie Anfragen? |
| Ankertexte | Search Console, Linkbericht, häufigste Linktexte | Ihr Markenname und Beschreibungen, keine Spam-Begriffe |
| Sichtbarkeit in KI | Search Console, Bericht zur Leistung in generativer KI; Ahrefs Brand Radar | Wird Ihre Marke häufiger genannt? |
Google Search Console (kostenlos)
Der Linkbericht zeigt die Seiten mit den meisten externen Links, die Websites, die am häufigsten auf Sie verlinken, und die häufigsten Linktexte. Google weist selbst auf zwei Einschränkungen hin: Der Bericht ist eine Stichprobe, keine vollständige Liste, und er zeigt nicht, ob ein Link nofollow ist. Die neuesten Links können Sie exportieren, bis zu 100.000 Zeilen. Prüfen Sie vor allem, ob Sie die verlinkenden Websites kennen und ob sie Ihr Unternehmen zutreffend beschreiben. Für die Sichtbarkeit in KI-Funktionen hat die Search Console einen eigenen Bericht zur Leistung in generativer KI (Generative AI performance report), seit dem 31. August 2026 für alle Websites.
Ahrefs
Ahrefs crawlt das Web mit einem eigenen Bot und bezeichnet seinen Index aktiver Backlinks als den größten der Welt. Im Site Explorer sehen Sie Ihre eigenen Links und die Ihrer Wettbewerber. Mit Link Intersect finden Sie Websites, die auf mehrere Wettbewerber verlinken, aber nicht auf Sie. Über Alerts erfahren Sie von neuen und verlorenen Links und von neuen Erwähnungen, und Brand Radar verfolgt, wie oft KI-Assistenten Ihre Marke nennen. Wie Sie das Tool Schritt für Schritt einsetzen, zeigt unsere Ahrefs Anleitung.
Weitere Tools mit Linkdaten sind Semrush, Majestic und Moz. Ihre Werte wie DR, DA, Authority Score und Trust Flow helfen beim Vergleichen von Quellen. Keiner davon ist eine Kennzahl von Google. Beurteilen Sie Ihr Linkbuilding nach Rankings, Klicks und Anfragen.
Linkbuilding Agentur: worauf Sie achten sollten
Beauftragen Sie Linkbuilding als Teil eines SEO-Programms, nicht als losgelöstes Linkpaket. Eine gute Linkbuilding Agentur beginnt bei Ihrer Positionierung und Ihren Inhalten, zeigt Ihnen vorab, auf welchen Websites Sie erscheinen würden, und kennzeichnet bezahlte Platzierungen ehrlich.
Externe Unterstützung lohnt sich, wenn Ihnen Zeit oder Netzwerk für PR und Outreach fehlen oder wenn Wettbewerber einen großen Vorsprung an Autorität haben. Sie lohnt sich nicht, wenn Ihre Website technische Probleme hat oder wenn es noch keine Seiten gibt, die einen Link verdienen. Dann fließt das Budget an die falsche Stelle.
Fragen an jede Linkbuilding Agentur
- Auf welchen Websites soll ich erscheinen, und warum passen sie zu meinen Kunden?
- Bezahlen Sie für Platzierungen, und wenn ja, bekommen diese
rel="sponsored"? - Arbeiten Sie mit einem eigenen Netzwerk von Websites?
- Was passiert mit den Links, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?
- Berichten Sie über verweisende Domains, Rankings der verlinkten Seiten und Anfragen, oder nur über die Zahl der Links?
- Wer prüft jeden Text und jeden Pitch, bevor er verschickt wird?
Typische Fehler beim Linkaufbau
- Auf Linkzahlen oder DR steuern statt auf Relevanz.
- Immer wieder denselben exakten Ankertext verwenden.
- Alle Links auf die Startseite setzen, obwohl die Leistungsseiten ranken sollen.
- Bezahlte Links ohne sponsored-Kennzeichnung platzieren.
- Mit dem Linkaufbau beginnen, bevor Website und Inhalte bereit sind.
- Interne Links vergessen.
- Nach drei Monaten aufhören, obwohl Autorität über viele Monate wächst.
Was Linkbuilding kostet
Einen ehrlichen Durchschnittspreis für Linkbuilding gibt es nicht, weil die Arbeit so unterschiedlich ist. PR, Inhalte und Outreach kosten Stunden, keinen Preis pro Link. Seien Sie gerade bei Preisen pro Link oder pro DR-Stufe vorsichtig: Links für bessere Rankings zu kaufen, ist genau das, was Google Linkspam nennt. Bei uns ist Linkbuilding Teil von unserem SEO-Ansatz. SEO bei Viralistic beginnt bei einigen hundert Euro pro Monat für ein fokussiertes Programm und wächst mit dem Umfang.
Wie wir helfen
Bei Viralistic ist Linkbuilding Teil unseres SEO-Programms, nie ein eigenes Produkt. Wir beginnen bei dem, was einen Link verdient: Ihre Positionierung, eine schnelle und gesunde Website und Inhalte, die Ihre Expertise zeigen. Danach arbeiten wir an Links und Erwähnungen über PR, Partner, Fachmedien und Ihre eigene interne Struktur. Wir messen mit der Google Search Console und Ahrefs, und ein Mensch prüft jeden Pitch und jeden Text, auch wenn KI geholfen hat. Mehr über die Grundlagen lesen Sie in unserem Leitfaden zur SEO-Optimierung.
Bei SilverDrive, einem Premium-Chauffeurservice, sehen Sie diese Reihenfolge im SEO-Wachstumsprogramm: zuerst „Keyword-Mapping und Städteseiten“, dann „Blog-Inhalte und Bild-SEO“ und erst als dritte Phase „Backlinks und Google-Bewertungen“.
Manchmal ist Linkbuilding nicht der nächste Schritt. Sind Ihre Seiten noch nicht richtig indexiert oder beantworten Ihre Leistungsseiten die Frage nicht klar, sagen wir das und beginnen dort. Wie diese Schritte zusammenhängen, lesen Sie in unserem Fahrplan, um Ihr Google-Ranking zu verbessern. Das Prinzip bleibt dabei gleich: Einige verdiente Links aus Quellen, denen Ihre Kunden vertrauen, weitergegeben von einer gut gebauten Website, bringen mehr als jedes Paket. Sie möchten wissen, wo Ihr Linkprofil heute steht? Vereinbaren Sie ein Strategiegespräch, dann sehen wir es uns gemeinsam an.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein guter Backlink?
Ein verdienter Backlink hat keinen Stückpreis. Er kostet Zeit: Recherche, Inhalte und Kontakt zu Redaktionen und Partnern. Bezahlte Platzierungen gibt es auch, aber Google verlangt dafür rel="sponsored" oder rel="nofollow", und damit zählt der Link nicht als Empfehlung. Wer einen Preis pro Link für bessere Rankings anbietet, verkauft, was Google Linkspam nennt. Rechnen Sie deshalb in Stunden und Ergebnissen.
Ist es sinnvoll, Backlinks zu kaufen?
Für Rankings nicht. Gekaufte Links, die Ranking-Wert weitergeben sollen, verstoßen gegen die Spamrichtlinien von Google, und SpamBrain kann sowohl Käufer als auch Verkäufer solcher Links erkennen. Im besten Fall verpufft das Budget, im schlechtesten Fall folgt eine manuelle Maßnahme. Bezahlte Platzierungen mit rel="sponsored" sind erlaubt und können Besucher bringen, sie sind dann aber Werbung und kein Linkbuilding.
Was sind toxische Backlinks?
Toxische Backlinks ist ein Begriff aus SEO-Tools für Links, die nach Spam aussehen, etwa aus Linkfarmen oder minderwertigen Verzeichnissen. Es ist eine Einschätzung des Tools, kein Urteil von Google. Google ignoriert Links von bekannten Spam-Websites in der Regel ohnehin. Ein Disavow ist nur nötig, wenn viele solcher Links zu einer manuellen Maßnahme geführt haben oder wahrscheinlich führen werden.
Sind Backlinks noch wichtig?
Ja. Google schreibt, dass PageRank weiterhin zu seinen Kern-Ranking-Systemen gehört, und in der Backlinko-Analyse von 11,8 Millionen Suchergebnissen hatte Platz eins im Schnitt 3,8-mal so viele Backlinks wie die Plätze 2 bis 10. Entscheidend ist aber die Qualität: wenige relevante, redaktionelle Links wirken stärker als viele gekaufte, die SpamBrain entwertet.
Wie viele Backlinks brauche ich?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Schauen Sie sich die Seiten an, die für Ihre Suchanfrage oben stehen, und zählen Sie deren verweisende Domains, nicht die einzelnen Backlinks. Darauf basiert auch die Keyword Difficulty von Ahrefs. In einer Nische können wenige gute Links genügen. Für ein umkämpftes Keyword brauchen Sie mehr, vor allem aber eine bessere Seite.
Wie baue ich Backlinks auf?
Beginnen Sie mit etwas, das einen Link verdient: eigene Daten, ein klarer Leitfaden oder eine fundierte Expertenmeinung. Bitten Sie Lieferanten, Partner und Verbände um einen Eintrag, ergänzen Sie unverlinkte Erwähnungen Ihrer Marke und stellen Sie alte Seiten mit Backlinks wieder her. Bieten Sie Journalisten Ihre Expertise an. Vermeiden Sie Linkpakete und Massenverzeichnisse, denn diese stuft Google als Linkspam ein.
Kann ich Linkbuilding selbst machen?
Ja, und Sie sollten mit dem beginnen, was Sie schon haben: Partner, Lieferanten, Verbände, Kundenprojekte und Ihr eigenes Fachwissen. Mit der kostenlosen Google Search Console sehen Sie, wer bereits auf Sie verlinkt. Externe Hilfe lohnt sich, wenn Sie PR, Datengeschichten oder Outreach in einem Umfang brauchen, den Ihr Team nicht leisten kann.
Ist Linkbuilding mit KI-Suche noch sinnvoll?
Ja. Google schreibt, dass seine KI-Übersichten und der KI-Modus in den zentralen Ranking-Systemen verwurzelt sind, also helfen die Links, die Ihre Rankings stärken, auch bei der KI-Sichtbarkeit. Markenerwähnungen scheinen dort sogar noch stärker zu wirken: In einer Ahrefs-Studie mit 75.000 Marken korrelierten Web-Erwähnungen deutlich stärker mit Nennungen in KI-Übersichten als Backlinks. Gutes Linkbuilding verdient heute beides.
Wie lange dauert es, bis Linkbuilding wirkt?
Rechnen Sie mit Monaten, nicht mit Wochen. Google muss die verlinkende Seite erst crawlen, und Autorität entsteht über viele Links hinweg. Für umkämpfte Suchanfragen nennen wir auf unserer SEO-Seite drei bis sechs Monate kontinuierlicher, gut strukturierter Inhalte. Ein Link aus einem Fachmedium kann aber sofort Besucher bringen. Messen Sie deshalb auch den Verweis-Traffic.
Geschrieben von
Gründerin von Viralistic und offizielle n8n Ambassador
Marrallisa leitet von Amsterdam aus Strategie, Design, Sichtbarkeit und Automatisierung für Premiummarken. Sie hat Teams bei Volkswagen geschult und spricht auf Events von n8n und Anthropic. Möchten Sie Ihre Situation besprechen? Vereinbaren Sie direkt ein Gespräch mit ihr.